Zum Inhalt springen
CHO-B7H3
Gewebe
Eierstock
Krankheit
Ovarialzellen des chinesischen Hamsters, nicht-neoplastisch; gentechnisch verändert zur Expression von B7H3 (CD276) auf der Zelloberfläche

Dokumente

CHO-B7H3

Cell line · Artikelnummer 305417

Haftungsausschluss: Die für Zelllinien angegebenen Preise gelten ausschließlich für Kunden aus dem akademischen Bereich bzw. gemeinnützige Einrichtungen. Für kommerzielle Unternehmen gelten die Preise...

€1,900.00zzgl. MwSt. und Versandkosten
Auftragsfertigung
1

01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Haftungsausschluss: Die für Zelllinien angegebenen Preise gelten ausschließlich für akademische/gemeinnützige Kunden. Für kommerzielle Einrichtungen beträgt der Preis ca. 6.250 €.
Wenn Sie eine kommerzielle Einrichtung vertreten oder sich nicht sicher sind, welche Kategorie auf Sie zutrifft, kontaktieren Sie uns bitte .


Die CHO-B7H3-Zelllinie ist eine stabile rekombinante CHO-Zelllinie (Chinese Hamster Ovary), die so entwickelt wurde, dass sie den B7-H3-Rezeptor in hoher Konzentration exprimiert, etwa 430.000 Moleküle pro Zelle. Diese Zelllinie wurde unter Verwendung der innovativen Landing-Pad-Technologie entwickelt, die eine präzise und reproduzierbare Integration des B7-H3-Gens an einem spezifischen, vorab validierten genomischen Locus gewährleistet. B7-H3, auch bekannt als CD276, gehört zur B7-Familie der Immun-Checkpoint-Proteine und wird bei verschiedenen Krebsarten überexprimiert. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Immunumgehung durch Tumorzellen und ist mit einer schlechten Prognose bei Krebspatienten verbunden. Dies macht B7-H3 zu einem vielversprechenden Ziel für die Krebsimmuntherapie, insbesondere bei der Entwicklung von Checkpoint-Inhibitoren und Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten.

Die Expression von B7-H3 in dieser Zelllinie wurde mittels Durchflusszytometrie mit einem zielspezifischen Antikörper bestätigt, wodurch eine zuverlässige und konsistente Rezeptordichte über die gesamte Zellpopulation hinweg gewährleistet wurde.

Gewebe
Eierstock
Krankheit
Ovarialzellen des chinesischen Hamsters, nicht-neoplastisch; gentechnisch verändert zur Expression von B7H3 (CD276) auf der Zelloberfläche
Anwendungen
Antikörperscreening; ADCC-/CDC-Assays; Entwicklung einer B7H3-gerichteten Therapie; Durchflusszytometrie; Wirkstoffforschung

02Klassifizierung

Organismus
Chinesischer Hamster
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Adhärente und Suspension
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This CHO line contains a human B7-H3 expression construct for immune receptor studies. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Zelltyp
Epithelzellen
Verdopplungszeit
ca. 14–16 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
CHO-B7H3 (Cytion-Katalognummer 305417)
NCBI-Steuer-ID
10029
Cellosaurus
CVCL_A8V5

05Expression und Anfälligkeit

Exprimierte Rezeptoren
B7H3 (CD276)

06Handhabung und Kultur

Nährmedium

Für adhärente Kulturen: DMEM:Ham's F12 (1:1), w: 3,1 g/L Glucose, w: 2,5 mM L-Glutamin, w: 15 mM HEPES, w: 0,5 mM Natriumpyruvat, w: 1,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820400a)

Für Suspensionskulturen: CHO-Wachstumsmedium A (von InSCREENeX; InSCREENeX-Katalognummer INS-ME-1039)

Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Für adhärente Kulturen: Ergänzen Sie das Medium mit 5% FBS. Geneticin (G418-Sulfat) hinzufügen, um eine Endkonzentration von 0,5 mg/ml zu erreichen.
Dissoziationsreagenz
Für adhärente Kulturen: Trypsin-EDTA
Subkultivierung
Für die routinemäßige adhärente Zellkultur: Saugen Sie das alte Kulturmedium von den adhärenten Zellen ab und waschen Sie sie mit PBS, um das restliche Medium zu entfernen. Nach dem Absaugen des PBS die entsprechende Menge Trypsin/EDTA-Lösung je nach Größe des Kulturgefäßes zugeben (z. B. 1 ml für einen T25-Kolben, 3 ml für einen T75-Kolben) und bei Raumtemperatur oder 37 °C 5-10 Minuten lang inkubieren, oder bis sich die Zellen ablösen. Überwachen Sie die Ablösung unter dem Mikroskop und klopfen Sie bei Bedarf vorsichtig auf das Gefäß, um die Zellen freizusetzen. Sobald sich die Zellen abgelöst haben, fügen Sie vollständiges Medium hinzu, um das Trypsin/EDTA zu inaktivieren, resuspendieren Sie die Zellen vorsichtig und transferieren Sie einen aliquoten Teil der Zellsuspension in ein neues Kulturgefäß mit frischem Medium. Stellen Sie das Gefäß in einen Inkubator, der auf 37°C mit 5%CO2 eingestellt ist, und wechseln Sie das Medium alle 2-3 Tage.
Split-Verhältnis
1 bis 5
Aussaatdichte
2 bis 5 x 104 Zellen/cm2
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen

Nach dem Auftauen die Zellen im Verhältnis 1:2 bis 1:3 in T25-Kolben aufteilen und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und anhaften lassen (bei adhärenten Kulturen).

Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
Erwachsener