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CHO-K1
Gewebe
Eierstock
Synonyme
CHO K1, CHOK1, CHO cell clone K1, GM15452

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CHO-K1

Cell line · Artikelnummer 603480

CHO-K1 cells are a subline derived from the CHO cell line, which was originally established in the early 1950s from a Chinese hamster ovary. CHO-K1 cells ...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

CHO-K1-Zellen sind eine von der CHO-Zelllinie abgeleitete Sublinie, die ursprünglich in den frühen 1950er Jahren aus dem Eierstock des chinesischen Hamsters hergestellt wurde. CHO-K1-Zellen werden in großem Umfang für die Herstellung von therapeutischen monoklonalen Antikörpern und anderen biopharmazeutischen Produkten verwendet. Ihre breite Verwendung bei der Herstellung von biopharmazeutischen Proteinen und Impfstoffen ist auf ihre eukaryotische Natur zurückzuführen, die eine ordnungsgemäße Faltung, Assemblierung und posttranslationale Modifikationen wie die Glykosylierung ermöglicht, welche die Stabilität, Wirksamkeit und Sicherheit der hergestellten Proteine beeinflussen.

Im Bereich der rekombinanten Proteinproduktion wird die CHO-K1-Zelllinie zur Expression einer breiten Palette von Proteinen verwendet, darunter monoklonale Antikörper, Wachstumsfaktoren, Zytokine und Enzyme. Diese Proteine finden Anwendung in therapeutischen Behandlungen, diagnostischen Tests und Impfstoffformulierungen.

CHO-K1-Zellen weisen eine robuste Wachstumsrate auf und sind an verschiedene Kulturbedingungen anpassbar, einschließlich Suspensions- und Adhärenzkulturen, was sie für groß angelegte Bioproduktionsprozesse sehr wertvoll macht. Sie besitzen ein hohes Maß an genetischer Stabilität und werden für die Entwicklung stabiler Zelllinien verwendet, da sie in der Lage sind, exogene Gene effizient zu amplifizieren und zu exprimieren, was für die Herstellung rekombinanter Proteine mit hohem Ertrag entscheidend ist.

CHO-K1-Zellen des Chinesischen Hamsters können leicht mit einer Vielzahl von Vektoren zur Genexpression transfiziert werden, was das Gen-Editing oder Knockdown erleichtert. Diese Flexibilität ermöglicht es den Forschern, spezifische Gene einzuführen, Gene auszuschalten oder sogar gezieltes Gene Editing mit Technologien wie CRISPR-Cas9 in CHO-K1-Wirtszellen durchzuführen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die CHO-K1-Zellen des Chinesischen Hamsters und die CHO-Zellen in der biotechnologischen Forschung und der biopharmazeutischen Produktion von zentraler Bedeutung sind und eine vielseitige Plattform für die Untersuchung von Genfunktionen und die Produktion rekombinanter Proteine im großen Maßstab bieten.

Gewebe
Eierstock
Anwendungen
Diese Zelllinie ist eine optimale Wahl für die Toxikologie, die industrielle Biotechnologie und die Bioproduktion.
Synonyme
  • CHO K1
  • CHOK1
  • CHO cell clone K1
  • GM15452

02Klassifizierung

Organismus
Chinesischer Hamster
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Karyotyp
Chromosomenhäufigkeitsverteilung 50 Zellen: 2n = 22. Stammlinienzahl ist hypodiploid
Verdopplungszeit
22 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
CHO-K1 (Cytion-Katalognummer 603480)
NCBI-Steuer-ID
10029
Cellosaurus
CVCL_0214

05Expression und Anfälligkeit

Anfälligkeit für Viren
Vesikuläre Stomatitis (Indiana), Getah-Virus Virusresistenz: Poliovirus 2, Modoc-Virus, Button-Willow-Virus
Reverse Transkriptase
Negativ

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
Ham's F12, w: 1,0 mM stabiles Glutamin, w: 1,0 mM Natriumpyruvat, w: 1,1 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820600a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm² ergeben in etwa 6 Tagen eine konfluente Schicht.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
Erwachsener