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GES-1
Gewebe
Fötaler Magen
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GES1

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GES-1

Cell line · Artikelnummer 305428

GES-1 ist eine menschliche Magenepithelzelllinie, die häufig in der Forschung zur Magenschleimhaut eingesetzt wird, insbesondere in Studien zu Magenerkrankungen,...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

GES-1 ist eine menschliche Magenepithelzelllinie, die häufig in der Forschung über die Magenschleimhaut verwendet wird, insbesondere in Studien zur Erforschung von Magenerkrankungen, Entzündungen und zytotoxischen Reaktionen. Diese Zellen werden aus normalem Magengewebe gewonnen und stellen ein In-vitro-Modell für die Untersuchung der Auswirkungen von Umweltgiften, Medikamenten und Krankheitserregern auf Magenepithelzellen dar.

Ein wichtiger Forschungsbereich, in dem GES-1 zum Einsatz kommt, ist die Untersuchung der zytotoxischen Auswirkungen von Umweltschadstoffen, wie z. B. Nanoplastik, auf menschliche Magenzellen. So wurde beispielsweise gezeigt, dass Polystyrol-Nanokunststoffe (PS-NPs) über Endozytose in GES-1-Zellen eindringen und zelluläre Stressreaktionen wie Autophagie, Apoptose und verringerte Zellproliferation auslösen. Es wurde festgestellt, dass sich diese Partikel in Vesikeln, Autophagosomen und Lysosomen anreichern, was auf ihre Internalisierung und ihr zytotoxisches Potenzial in Magenepithelzellen hinweist. Darüber hinaus haben Studien gezeigt, dass die Hemmung von Signalwegen wie dem RhoA/F-Actin-Signalweg die Internalisierung dieser Nanoplastik reduziert, was zum Verständnis der molekularen Mechanismen beiträgt, die die zelluläre Aufnahme und die Reaktion auf Fremdpartikel steuern.

GES-1-Zellen werden auch verwendet, um die schützende Wirkung verschiedener Verbindungen gegen Magenverletzungen zu untersuchen. So hat beispielsweise die traditionelle Heilpflanze Fallopia denticuta Schutzwirkungen auf GES-1-Zellen gegen ethanolinduzierte Schäden gezeigt. Die Studie zeigte, dass Extrakte dieser Pflanze die Proliferation von GES-1-Zellen verstärkten und oxidativen Stress und Entzündungen verringerten, die maßgeblich zur Entstehung von Magengeschwüren beitragen. Dies macht GES-1 zu einem wichtigen Instrument für die Erforschung sowohl zytotoxischer Mechanismen als auch potenzieller Schutzmaßnahmen in der Forschung zur Magengesundheit.

Gewebe
Fötaler Magen
Synonyme
  • GES1

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Nicht näher bezeichnet
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This human gastric epithelial cell line contains an SV40 large T-antigen construct enabling immortalization for gastric biology studies. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Zelltyp
Epithelzelle
Tumorauslösend
Nein (getestet an Nacktmäusen)

04Bezeichner

Quellenangabe
GES-1 (Cytion-Katalognummer 305428)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_EQ22

05Expression und Anfälligkeit

Viren
Transformant: Simian-Virus 40 (SV40)

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
9 fötale Monate