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U266-Zellen
Gewebe
Plasmazelle
Krankheit
Multiples Myelom
Synonyme
U266B1, U266-B1, U266 B1, U-266, U 266, U266S, U266BL, U266

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U266-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300259

Die Zelllinie U266, auch bekannt als U-266, ist eine menschliche Multiples-Myelom-Zelllinie, die aus dem peripheren Blut eines 53-jährigen Mannes mit Ig...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die U266-Zelllinie, auch bekannt als U-266, ist eine humane multiple Myelom-Zelllinie, die aus dem peripheren Blut eines 53-jährigen Mannes mit IgE-Myelom gewonnen wurde. Diese Zelllinie zeichnet sich durch die Sekretion von leichten und schweren Immunglobulinketten aus, vor allem von leichten Lambda-Ketten und schweren IgE-Ketten. Die U266-Zelllinie weist typische B-Lymphozyten-Marker auf und wurde ausgiebig zur Erforschung der Biologie des Myeloms verwendet, insbesondere zum Verständnis der pathophysiologischen Mechanismen von Plasmazell-Malignomen und der Immunantwort.

U266-Zellen sind wertvoll für die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten, da sie ein robustes Modell für die Bewertung der Wirksamkeit von Anti-Myelom-Wirkstoffen darstellen. Sie werden auch für die Untersuchung der Interaktionen von Myelomzellen mit der Mikroumgebung des Knochenmarks verwendet, was für das Verständnis des Fortschreitens des Myeloms und der Therapieresistenz von entscheidender Bedeutung ist. Genetische Studien haben mehrere Chromosomenanomalien in U266-Zellen aufgedeckt, die zu ihrem malignen Phänotyp und ihrer Resistenz gegen Apoptose beitragen. Diese Zelllinie war maßgeblich an der Entwicklung molekularer zielgerichteter Therapien für das multiple Myelom beteiligt.

Gewebe
Plasmazelle
Krankheit
Multiples Myelom
Synonyme
  • U266B1
  • U266-B1
  • U266 B1
  • U-266
  • U 266
  • U266S
  • U266BL
  • U266

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Bezeichner

Quellenangabe
U266 (Cytion Katalognummer 300259)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_0566

04Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% hitzeinaktiviertem FBS
Subkultivierung
Halten Sie die Kulturen aufrecht, indem Sie regelmäßig Medium hinzufügen oder austauschen. Beginnen Sie die Kulturen mit einer Dichte von 5 x 105 Zellen/ml und halten Sie die Zellkonzentration im Bereich von 3 x 105 bis 1 x 106 Zellen/ml, um ein optimales Wachstum zu erzielen.
Aussaatdichte
5 x 105 Zellen/ml
Erholung nach dem Auftauen
Lassen Sie die Zellen nach dem Auftauen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

05Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

06Spender

Alter des Spenders
53 Jahre