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HEYA8
Gewebe
Eierstock
Krankheit
Hochgradiges seröses Adenokarzinom der Eierstöcke
Synonyme
HEY-A8, Hey-A8, Hey A8, HEYA8, HeyA8, Heya8

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HEYA8

Cell line · Artikelnummer 305452

Die Zelllinie HEYA8 ist ein gut charakterisiertes Modell für menschlichen Eierstockkrebs, das ursprünglich aus einer Patientin mit papillärem Zystadenokarzinom gewonnen wurde. Diese Z...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die HEYA8-Zelllinie ist ein gut charakterisiertes Modell für das menschliche Eierstockkarzinom, das ursprünglich aus einer Patientin mit papillärem Zystadenokarzinom etabliert wurde. Diese Zelllinie zeichnet sich insbesondere durch ihr aggressives Wachstum und ihr Metastasierungspotenzial aus und wird häufig in der Forschung zur Pathophysiologie des Eierstockkarzinoms sowie in therapeutischen Studien eingesetzt. HEYA8-Zellen wurden eingehend hinsichtlich ihrer Expression von Interleukin-8 (IL-8) untersucht, einem Chemokin, das mit dem Fortschreiten von Krebs in Verbindung gebracht wird. IL-8 wirkt als autokriner Wachstumsfaktor und fördert die Proliferation, die Angiogenese sowie die Invasivität des Tumors. Bemerkenswerterweise korrelieren hohe IL-8-Expressionswerte mit verstärktem Tumorwachstum und einer erhöhten Mikrogefäßdichte in HEYA8-Zellen. Experimentelle Transfektionen mit IL-8-Vektoren haben gezeigt, dass eine verstärkte IL-8-Expression die Tumorproliferation deutlich ankurbeln kann, während neutralisierende Antikörper dieses Wachstum hemmen.

HEYA8-Zellen wurden zudem genutzt, um die Reaktion von Eierstockkrebs auf verschiedene Stressbedingungen, wie beispielsweise Hypoxie, zu untersuchen. Hypoxie löst in diesen Zellen eine IL-8-Überexpression aus, die durch Signalwege unter Beteiligung von PI3K/Akt und p38 MAPK vermittelt wird. Die Aktivierung dieser Signalwege verstärkt die IL-8-Gentranskription durch Faktoren wie AP-1 und NF-κB, was zur Anpassung des Tumors an sauerstoffarme Umgebungen beiträgt und dessen Überleben sowie sein Metastasierungspotenzial fördert. Daher werden Inhibitoren, die auf die PI3K- und p38-MAPK-Signalwege abzielen, als potenzielle Strategien untersucht, um die aggressiven Eigenschaften von HEYA8-Zellen zu mildern und das Tumorwachstum zu verlangsamen.

Gewebe
Eierstock
Krankheit
Hochgradiges seröses Adenokarzinom der Eierstöcke
Synonyme
  • HEY-A8
  • Hey-A8
  • Hey A8
  • HEYA8
  • HeyA8
  • Heya8

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Bezeichner

Quellenangabe
HEYA8 (Cytion-Katalognummer 305452)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_8878

04Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Aussaatdichte
1–3 × 10⁴/cm²
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

05Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

06Spender

Alter des Spenders
Nicht spezifiziert
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch