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Jurkat E6.1-Zellen
Gewebe
Blut
Krankheit
Akute T-Zellen-Leukämie
Metastasenherd
T-Lymphozyt
Synonyme
JurkatE6-1, Jurkat E6-1, Jurkat, Clone E6-1, Jurkat Clone E6-1, Jurkat (clone E6-1), JURKAT E-6.1, JURKAT E-61, Jurkat-E6, Jurkat E6, J.E6-1, E6-1

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Jurkat E6.1-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300223

Jurkat-E6.1-Zellen, ein abgeleiteter Klon der Jurkat-Zelllinie, die aus dem peripheren Blut eines 14-jährigen Jungen mit akuter T-Zell-Leukämie stammt, ...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Jurkat E6.1-Zellen, ein Klon-Derivat der Jurkat-Zelllinie, die aus dem peripheren Blut eines 14-jährigen Jungen mit akuter T-Zell-Leukämie stammt, sind eine wichtige Ressource auf dem Gebiet der Tumorimmunologie und Leukämieforschung. Diese Zellen zeichnen sich durch eine schnelle Vermehrung und eine ausgeprägte Reaktionsfähigkeit auf Reize aus, die für die Untersuchung der T-Zell-Biologie, einschließlich der T-Zell-Rezeptor (TCR)-Signalübertragung, Aktivierung, Vermehrung und Apoptose, von entscheidender Bedeutung sind. Jurkat E6.1-Zellen, die durch Mutationen wie das TEL-JAK2-Fusionsgen gekennzeichnet sind, bieten Einblicke in den Leukämie-Phänotyp und die molekularen Mechanismen, die der T-Zell-Leukämie zugrunde liegen.

Jurkat E6.1-Zellen werden häufig verwendet, um die intrazellulären Signalwege zu untersuchen, die bei der TCR-Bindung aktiviert werden, wie z. B. der NF-κB-Signalweg, MAPK-Signalwege und Kalzium-Signalwege, die für die Aktivierung und Funktion von T-Zellen entscheidend sind. Die Reaktionsfähigkeit der Zelllinie auf Phorbolester und Wirkstoffe, die auf das T3-Antigen abzielen, macht sie zu einem unschätzbaren Instrument für die Erforschung der Feinheiten der T-Zell-Aktivierung, einschließlich der Induktion der Produktion von Interleukin-2 (IL-2). Diese Eigenschaft in Verbindung mit ihrem anormalen Karyotyp unterstreicht den Nutzen von Jurkat E6.1-Zellen für die Forschung, die sich auf die Architektur der Immunsynapse und die Signalwege konzentriert, die die Vermehrung und Funktion von T-Zellen steuern.

Der Nutzen der Jurkat E6.1-Zellen erstreckt sich auch auf die Erforschung der Apoptose, da sie ein Modell für die Untersuchung der Auswirkungen verschiedener Verbindungen, einschließlich Alkaloide aus Quellen wie Tribulus terrestris, auf die Zelltodwege darstellen. Dieser Aspekt ist besonders wichtig für die Identifizierung potenzieller therapeutischer Wirkstoffe und das Verständnis ihrer Wirkungsmechanismen bei T-Zell-Leukämie.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Jurkat E6.1-Zellen mit ihren einzigartigen Eigenschaften und ihrer Vielseitigkeit weiterhin einen Eckpfeiler bei der Untersuchung der T-Zell-Aktivierung, der Signalübertragung und der Apoptose bilden.

Gewebe
Blut
Krankheit
Akute T-Zellen-Leukämie
Metastasenherd
T-Lymphozyt
Synonyme
  • JurkatE6-1
  • Jurkat E6-1
  • Jurkat
  • Clone E6-1
  • Jurkat Clone E6-1
  • Jurkat (clone E6-1)
  • JURKAT E-6.1
  • JURKAT E-61
  • Jurkat-E6
  • Jurkat E6
  • J.E6-1
  • E6-1

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Runde Zellen
Zelltyp
Lymphoblasten
Karyotyp
Modalzahl = 46, Bereich = 41 bis 47, der Karyotyp ist 46,xY,-2,-18, del(2)(p21p23), del(18)(p11.2)

04Bezeichner

Quellenangabe
Jurkat E6.1 (Cytion Katalognummer 300223)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_0367

05Expression und Anfälligkeit

Antigenexpression
CD3
Produkte
Interleukin-2 (Interleukin 2, IL-2), Interferon Gamma

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Subkultivierung
Halten Sie die Kulturen aufrecht, indem Sie regelmäßig Medium hinzufügen oder austauschen. Beginnen Sie die Kulturen mit einer Dichte von 5 x 105 Zellen/ml und halten Sie die Zellkonzentration im Bereich von 3 x 105 bis 1 x 106 Zellen/ml, um ein optimales Wachstum zu erzielen.
Aussaatdichte
1 x 105 Zellen/ml
Flüssigkeitswechsel
Alle 2 Tage
Erholung nach dem Auftauen
Schnell
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
14 Jahre