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MMQ
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Hypophysenneoplasma der Ratte

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MMQ

Cell line · Artikelnummer 300498

The MMQ cell line is a clonal, prolactin-secreting cell line derived from the 7315a rat pituitary tumor. It exclusively secretes prolactin and expresses f...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die MMQ-Zelllinie ist eine klonale, Prolaktin sezernierende Zelllinie, die aus dem Hypophysentumor 7315a der Ratte stammt. Sie sezerniert ausschließlich Prolaktin und exprimiert funktionelle Dopaminrezeptoren, insbesondere vom Subtyp D2. Dopamin hemmt die Freisetzung von Prolaktin (PRL), indem es den intrazellulären zyklischen AMP-Spiegel (cAMP) und die Kalziumaufnahme reduziert, wie in verschiedenen Experimenten nachgewiesen wurde. Diese Hemmung wird durch Haloperidol und Pertussis-Toxin aufgehoben, was die Rolle der GTP-bindenden Proteine bei der Wirkung von Dopamin bestätigt. MMQ-Zellen reagieren auch auf Somatostatin (SRIF) und vasoaktives intestinales Polypeptid (VIP), nicht aber auf TRH, Angiotensin II oder Neurotensin.

MMQ-Zellen vermehren sich schnell und verdoppeln sich unter optimalen Bedingungen in weniger als 24 Stunden. Bei der Transplantation in Ratten bilden MMQ-Zellen Tumore, die den Prolaktinspiegel im Serum erhöhen, ohne andere Hormone wie ACTH zu verändern. Diese Zelllinie ist ein wichtiges Modell für die Untersuchung der Prolaktinregulierung, insbesondere im Zusammenhang mit Dopamin und dessen hemmenden Mechanismen auf die Prolaktinsekretion.

Gewebe
Gehirn
Krankheit
Hypophysenneoplasma der Ratte
Anwendungen
3D-Zellkultur

02Klassifizierung

Organismus
Ratte
Sex
Nicht näher bezeichnet
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Sphäroide Zellen
Karyotyp
Hyperdiploider Karyotyp der Ratte mit 6% Polyploidie - 49-52<2n> - hohes Maß an spontanen Brüchen

04Bezeichner

Quellenangabe
MMQ (Cytion-Katalognummer 300498)
NCBI-Steuer-ID
10116
Cellosaurus
CVCL_2117

05Expression und Anfälligkeit

Exprimierte Rezeptoren
Dopamin
Viren
SMRV-
Produkte
Prolaktin

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 7,5 % Pferdeserum, 2,5 % hitzeinaktiviertem FBS
Subkultivierung
Halten Sie die Kulturen aufrecht, indem Sie regelmäßig Medium hinzufügen oder austauschen. Beginnen Sie die Kulturen mit einer Dichte von 5 x 105 Zellen/ml und halten Sie die Zellkonzentration im Bereich von 3 x 105 bis 1 x 106 Zellen/ml, um ein optimales Wachstum zu erzielen.
Aussaatdichte
> 2 x 105 Zellen/ml
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
5 Tage