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H4-Zellen
Gewebe
Gehirn
Krankheit
Neurogliom
Synonyme
H-4

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H4-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300184

H4-Zellen sind eine aus dem Zentralnervensystem stammende menschliche Neurogliom-Zelllinie. Diese Zellen werden häufig in der neurologischen Forschung eingesetzt, insbesondere …

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

H4-Zellen sind eine menschliche Neurogliom-Zelllinie, die aus dem zentralen Nervensystem stammt. Diese Zellen werden häufig in der neurologischen Forschung eingesetzt, insbesondere in Studien mit Schwerpunkt auf Neurobiologie und Neuropharmakologie. H4-Zellen sind ein wertvolles Modell für das Verständnis der molekularen und zellulären Mechanismen von Gliomen und bieten Einblicke in die Tumorbiologie, die Reaktion auf therapeutische Wirkstoffe und die Regulation der Genexpression im Nervensystem.

Die H4-Zelllinie ist bekannt für ihre robuste Verwendung in Experimenten zur Neurotoxizität und Neuroprotektion und dient als Instrument zur Bewertung der Auswirkungen verschiedener Substanzen auf neuronale Zellen. Forscher verwenden H4-Zellen zur Untersuchung der zellulären Prozesse, die an der Neurodegeneration beteiligt sind, und zum Screening potenzieller neuroprotektiver und neuroregenerativer Substanzen. Ihre konsistenten Wachstums- und Erhaltungseigenschaften unter Laborbedingungen machen sie zu einer zuverlässigen Ressource für In-vitro-Experimente zur Erforschung neurologischer Funktionen und Störungen.

Gewebe
Gehirn
Krankheit
Neurogliom
Synonyme
  • H-4

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Tumorauslösend
Nein
Karyotyp
Modalzahl = 75. Bereich 45 = 80. Y-Chromosom vorhanden

04Bezeichner

Quellenangabe
H4 (Cytion Katalognummer 300184)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1239

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
PGP9.5 postiv, NeuN positiv, NSE negativ
Isoenzyme
G6PD, B, PGM1, 1-2, PGM3, 1, ES-D, 1, Me-2, 0, AK-1, 1, GLO-1, 2.

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 48 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und anhaften lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
37 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch