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L-138
Gewebe
Hämatopoetisch, Hybridom
Synonyme
M138, M 138, M-24 (M138), M-24, L138

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L-138

Cell line · Artikelnummer 400384

Die Zelllinie L-138, auch unter ihrer ursprünglichen Bezeichnung M138 bekannt, ist eine aus einem Hautmelanom gewonnene Melanomzelllinie. Das Melanom ist eine Form von Hautkrebs...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die L-138-Zelllinie, die auch unter ihrer ursprünglichen Bezeichnung M138 bekannt ist, ist eine Melanom-Zelllinie, die aus einem kutanen Melanom stammt. Das Melanom ist eine Form von Hautkrebs, die von Melanozyten, den für die Melaninproduktion zuständigen Zellen, ausgeht. Diese Zelllinie hat entscheidend zum Verständnis der Oberflächenantigene beigetragen, die beim Melanom und der Melanozytendifferenzierung eine Rolle spielen. Die L-138-Zellen zeichnen sich durch die Expression spezifischer Antigene aus, die Untergruppen des Melanoms definieren und zur Klassifizierung und Differenzierung von Melanomtypen auf der Grundlage von Antigenprofilen beitragen

L-138-Zellen weisen einzigartige Oberflächenantigene auf, darunter das M-24-Antigen, das durch monoklonale Antikörper identifiziert wurde. Diese Antigene wurden serologisch analysiert, wobei sich herausstellte, dass die L-138-Zelllinie Antigene exprimiert, die von mehreren monoklonalen Antikörpern nachgewiesen werden können, die spezifisch für Melanome sind. Dazu gehören die HLA-A,B,C-Antigene und β2-Mikroglobulin, die bei den meisten Melanom-Zelllinien hochreaktiv sind und Einblicke in die Immunerkennung und -klassifizierung von Melanomzellen geben:citation[oaicite:0]{index=0}

Darüber hinaus wurde die Zelllinie L-138 in Tests zur Tyrosinase-Aktivität verwendet, einem Enzym, das für die Melaninsynthese entscheidend ist. Die Tyrosinase-Aktivität in L-138-Zellen wurde unter Verwendung von radioaktiv markiertem Tyrosin gemessen, was die funktionellen Eigenschaften von Melanomzellen bei der Pigmentproduktion belegt. Diese Aktivität wird mit der von nicht pigmentierten Nierenkrebszellen verglichen, was die unterschiedliche enzymatische Aktivität in Melanomen verdeutlicht. Solche Studien tragen dazu bei, die Stoffwechselwege und potenzielle therapeutische Ziele bei der Melanombehandlung zu erhellen

Gewebe
Hämatopoetisch, Hybridom
Synonyme
  • M138
  • M 138
  • M-24 (M138)
  • M-24
  • L138

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Runde Zellen
Zelltyp
Lymphoblasten

04Bezeichner

Quellenangabe
L-138 (Cytion Katalognummer 400384)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_J758

05Expression und Anfälligkeit

Produkte
Monoklonaler Antikörper (Immunglobulin, IgG1) gegen menschliche kutane Melanozyten (M-24-Antigensystem). CLS übernimmt keine Garantie für die Antikörperproduktion dieser Zelllinie.

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Subkultivierung
Halten Sie die Kulturen aufrecht, indem Sie regelmäßig Medium hinzufügen oder austauschen. Beginnen Sie die Kulturen mit einer Dichte von 5 x 105 Zellen/ml und halten Sie die Zellkonzentration im Bereich von 3 x 105 bis 1 x 106 Zellen/ml, um ein optimales Wachstum zu erzielen.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Rasse / Unterart
BALB/c