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SCC-7
Gewebe
Bauchwand
Krankheit
Plattenepithelkarzinom
Synonyme
SCC-7, SCCVII/St, SCCVII, SCC VII

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SCC-7

Cell line · Artikelnummer 305622

Die Zelllinie SCC-7 (oder SCC-VII) ist ein Mausmodell für Plattenepithelkarzinome, das aus einem spontanen Tumor einer C3H-Maus gewonnen wurde. Sie wurde vielfach eingesetzt …

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie SCC-7 (oder SCC-VII) ist ein murines Plattenepithelkarzinom-Modell, das aus dem spontanen Tumor einer C3H-Maus gewonnen wurde. Sie findet breite Anwendung in der Krebsforschung, insbesondere bei Untersuchungen zu Tumorreaktionen auf Bestrahlung, Chemotherapie und hypoxiebedingten Resistenzmechanismen. SCC-7 ist bekannt für seine Anpassungsfähigkeit in syngenen C3H-Mäusen, in denen es nach subkutaner Inokulation solide Tumoren bildet. Diese Eigenschaft macht es zu einem geeigneten präklinischen Modell für die Bewertung therapeutischer Interventionen und das Verständnis der zellulären Reaktionen auf die Behandlung.

Studien zu SCC-7-Tumoren haben deren Heterogenität hinsichtlich der Empfindlichkeit gegenüber Chemotherapeutika gezeigt. So zeigte SCC-7 beispielsweise in Experimenten zur Bewertung der zytotoxischen Wirkungen von CCNU (1-(2-Chlorethyl)-3-cyclohexyl-1-nitrosoharnstoff) eine erhöhte Empfindlichkeit, wenn es in Kombination mit dem hypoxischen Radiosensibilisator Misonidazol behandelt wurde. Die Zugabe von Misonidazol verstärkte die zytotoxischen Wirkungen von CCNU, möglicherweise aufgrund der verstärkten DNA-Vernetzung oder der Hemmung von DNA-Reparaturmechanismen unter hypoxischen Bedingungen. Wichtig ist, dass das Verstärkungsverhältnis für SCC-7 mit etwa 1,7 bis 1,8 angegeben wurde, was auf eine signifikante Zunahme der Tumorzellabtötung hindeutet.

SCC-7-Tumoren werden häufig verwendet, um den Einfluss von Hypoxie auf die Therapieresistenz zu untersuchen. Diese Tumoren weisen Merkmale hypoxischer Regionen auf, die die klinische Herausforderung des Sauerstoffmangels in soliden Tumoren nachahmen. Das klonogene Potenzial des Tumors wird zudem durch Überlebensassays bewertet, die den Anteil lebensfähiger Zellen nach der Behandlung bestimmen und wichtige Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Behandlung liefern.

SCC-7 dient als robustes präklinisches Modell für die Forschung an Plattenepithelkarzinomen. Seine Verwendung in der Strahlenbiologie, bei Hypoxiestudien und bei der Bewertung von Chemotherapien hat wesentlich zum Verständnis der Tumorantworten auf die Therapie und zur Entwicklung von Strategien zur Überwindung von Therapieresistenzen beigetragen.

Gewebe
Bauchwand
Krankheit
Plattenepithelkarzinom
Synonyme
  • SCC-7
  • SCCVII/St
  • SCCVII
  • SCC VII

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Nicht näher bezeichnet
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
SCC-7 (Cytion-Katalognummer 305622)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_V412

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Aussaatdichte
1 bis 3 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Rasse / Unterart
C3H
Alter des Spenders
Nicht spezifiziert