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CEM/C1
Gewebe
Peripheres Blut
Krankheit
Akute lymphoblastische T-Zellen-Leukämie
Synonyme
CCRF-CEM C1, CEM-C1, CEM.C1, CEMC1

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CEM/C1

Cell line · Artikelnummer 305103

The CEM/C1 cell line is a derivative of the CCRF-CEM human T-cell leukemia cell line, specifically selected for its resistance to certain chemotherapeutic...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie CEM/C1 ist ein Derivat der menschlichen T-Zell-Leukämie-Zelllinie CCRF-CEM, die speziell wegen ihrer Resistenz gegen bestimmte Chemotherapeutika, insbesondere den Topoisomerase-II-Inhibitor Doxorubicin, ausgewählt wurde. Diese Selektion verleiht der Zelllinie wichtige Anwendungsmöglichkeiten bei der Erforschung der Multidrogenresistenz, einer häufigen Herausforderung bei der Behandlung verschiedener Krebsarten. Die CEM/C1-Linie weist eine Überexpression des MDR1-Gens auf, das für das P-Glykoprotein kodiert, einen wichtigen Efflux-Transporter, der an der Resistenz von Zellen gegenüber chemotherapeutischen Medikamenten beteiligt ist.

Genetisch sind die CEM/C1-Zellen durch ihre humane T-Lymphoblastoid-Linie charakterisiert, was sie für die Erforschung der T-Zell-Biologie und der Leukämie sehr relevant macht. Die Zellen verfügen über eine robuste Vermehrungskapazität und können in In-vitro-Experimenten verwendet werden, um die zellulären Mechanismen der Arzneimittelresistenz, der Apoptose und der Wirksamkeit neuer Chemotherapeutika zu verstehen. Diese Zellen sind auch ein wertvolles Instrument für pharmakologische Studien, insbesondere für die Bewertung der Pharmakodynamik und Pharmakokinetik von Krebsmedikamenten in einer kontrollierten Versuchsumgebung.

Aufgrund ihrer arzneimittelresistenten Eigenschaften sind CEM/C1-Zellen besonders nützlich für die Entwicklung von Behandlungsstrategien, die die Mechanismen der Arzneimittelresistenz umgehen oder direkt angreifen. Studien mit dieser Zelllinie können zu einem breiteren Verständnis der Überlebenstaktiken von Krebszellen beitragen und möglicherweise zur Entwicklung wirksamerer Krebstherapien führen, insbesondere für refraktäre oder rezidivierende T-Zell-Leukämie.

Gewebe
Peripheres Blut
Krankheit
Akute lymphoblastische T-Zellen-Leukämie
Synonyme
  • CCRF-CEM C1
  • CEM-C1
  • CEM.C1
  • CEMC1

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Lymphoblasten

04Bezeichner

Quellenangabe
CEM/C1 (Cytion Katalognummer 305103)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_3496

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% hitzeinaktiviertem FBS
Subkultivierung
Homogenisieren Sie die Zellsuspension im Kolben vorsichtig durch Auf- und Abpipettieren und entnehmen Sie dann eine repräsentative Probe, um die Zelldichte pro ml zu bestimmen. Verdünnen Sie die Suspension mit frischem Kulturmedium auf eine Zellkonzentration von 1 x 105 Zellen/ml und füllen Sie die angepasste Suspension zur weiteren Kultivierung in neue Kolben.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
4 Jahre