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Hep-56.1C
Gewebe
Leber
Krankheit
Hepatozelluläres Karzinom
Synonyme
HEP-56.1C, 56.1C, 56.1c

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Hep-56.1C

Cell line · Artikelnummer 400203

The Hep-56.1c hepatoma cell line is derived from a mouse liver tumor, specifically from the C57BL/6J mouse strain. This cell line is characterized by a no...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Hep-56.1c Hepatom-Zelllinie stammt von einem Lebertumor der Maus, genauer gesagt vom Mausstamm C57BL/6J. Diese Zelllinie zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Mutation im p53-Gen aus, die bei verschiedenen Passagen während der In-vitro-Vermehrung festgestellt wurde. Insbesondere weist Hep-56.1c eine C:G-zu-G:C-Transversion am Codon 132 des Exons 5 auf, was zu einem Aminosäurewechsel von Cystein zu Tryptophan führt. Diese Mutation wurde bei Passage Nummer 17 entdeckt, was auf einen selektiven Wachstumsvorteil durch die Mutation hindeutet, der zu ihrer Dominanz in der Zellpopulation führt.

Die Zelllinie Hep-56.1c weist eine überwiegend epitheliale Morphologie auf, was auf ihren hepatozytären Ursprung hinweist. Dies steht im Einklang mit ihrem Intermediärfilament-Proteinprofil, das die einfachen Keratine K8 und K18 sowie Vimentin und Keratin K19 in unterschiedlichem Ausmaß enthält. Das Vorhandensein dieser Proteine bestätigt die hepatozytäre Natur der Zelllinie und ihre Klassifizierung als Hepatomlinie.

Weitere Analysen von Hep-56.1c mittels DNA-Fingerprinting ergaben keine größeren strukturellen Anomalien, obwohl mit zunehmender Passagezahl einige Veränderungen in der relativen Intensität spezifischer Banden beobachtet wurden. Dies deutet auf eine genomische Stabilität mit einem gewissen Grad an Variabilität über längere Kulturperioden hin. Die p53-Mutationsanalyse und die Expressionsmuster des Intermediärfilamentproteins machen Hep-56.1c zu einem wertvollen Modell für die Untersuchung des hepatozellulären Karzinoms und der Rolle von p53-Mutationen bei der Lebertumorentstehung.

Gewebe
Leber
Krankheit
Hepatozelluläres Karzinom
Synonyme
  • HEP-56.1C
  • 56.1C
  • 56.1c

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
Hep-56.1C (Cytion Katalognummer 400203)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_5768

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
Alle 3 bis 5 Tage
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Rasse / Unterart
C57BL/6J
Alter des Spenders
Erwachsener