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H-MESO-1-Zellen
Gewebe
Lunge
Krankheit
Pleuramesotheliom
Synonyme
H-Meso-1, HMESO-1, HMeso-1, HMeso1, HMESO1, H-Meso, HMESO, Hmeso, Hmeso

Dokumente

H-MESO-1-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300186

H-MESO-1-Zellen sind eine menschliche Mesotheliom-Zelllinie, die von einem Patienten mit malignem Pleuramesotheliom stammt, einer Krebsart, die aus den Zellen…

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

H-MESO-1-Zellen sind eine menschliche Mesotheliom-Zelllinie, die von einem Patienten mit malignem Pleuramesotheliom stammt, einer Krebsart, die sich aus den Zellen entwickelt, die die schützende Auskleidung der Lunge oder des Unterleibs auskleiden. Diese Zelllinie wird in der onkologischen Forschung häufig verwendet, um die Biologie, die Pathogenese und die therapeutischen Strategien für Mesotheliome zu untersuchen.

H-MESO-1-Zellen weisen mehrere Merkmale von Mesothelzellen auf, was sie zu einem wichtigen Modell für die Erforschung des Mesothelioms macht. Sie weisen eine epitheloide Morphologie auf, die eine der häufigsten histologischen Formen des Mesothelioms darstellt. Diese Zellen eignen sich besonders gut für die Erforschung der molekularen Wege, die an der Entstehung von Mesotheliomen beteiligt sind, einschließlich der Regulierung des Zellzyklus, der Apoptoseresistenz und der Rolle von Asbest und anderen Umweltfaktoren bei der Entstehung von Mesotheliomen.

In der Forschung wurden H-MESO-1-Zellen eingesetzt, um die Interaktion zwischen Mesotheliomzellen und dem Immunsystem zu untersuchen, insbesondere unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Immun-Checkpoint-Molekülen und der Mikroumgebung des Tumors auf das Tumorwachstum und die Umgehung des Immunsystems. Diese Zelllinie ist auch wertvoll, um die Wirksamkeit neuer Medikamente und neuer immuntherapeutischer Ansätze zu testen, die auf spezifische Signalwege abzielen, die bei der Mesotheliomprogression eine Rolle spielen.

Darüber hinaus werden H-MESO-1-Zellen zur Untersuchung der für das Mesotheliom charakteristischen genetischen und epigenetischen Veränderungen verwendet, die Aufschluss über potenzielle Biomarker für die Frühdiagnose und Ziele für therapeutische Maßnahmen geben. Die Reaktionsfähigkeit der Zelllinie auf Chemotherapeutika und ihre Fähigkeit, in Xenotransplantationsmodellen Tumore zu bilden, machen sie zu einem wichtigen Instrument für die Entwicklung und Validierung neuer Behandlungsmethoden für Mesotheliome.

Gewebe
Lunge
Krankheit
Pleuramesotheliom
Synonyme
  • H-Meso-1
  • HMESO-1
  • HMeso-1
  • HMeso1
  • HMESO1
  • H-Meso
  • HMESO
  • Hmeso
  • Hmeso

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Tumorauslösend
Ja, in Nacktmäusen

04Bezeichner

Quellenangabe
H-MESO-1 (Cytion Katalognummer 300186)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_5759

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
Alle 5 bis 7 Tage
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
35 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch