Zum Inhalt springen
HBL-52-Zellen
Gewebe
Gehirn
Krankheit
Meningiom, gutartige Zellen
Synonyme
HBL 52

Dokumente

HBL-52-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300188

HBL-52 ist eine menschliche Zelllinie, die aus einem Übergangsmeningiom des Grades I gewonnen wurde, das speziell im Sehkanal lokalisiert war. Diese Zelllinie stammt von einem Fe...

€800.00zzgl. MwSt. und Versandkosten
Auf Lager
Charge
Empfohlen (frischeste Charge)
  • CoA
  • CoA
1

01Allgemeine Informationen

Beschreibung

HBL-52 ist eine humane Zelllinie, die von einem Übergangsmeningeom Grad I stammt, das speziell im Sehnervenkanal lokalisiert ist. Diese Zelllinie stammt von einer weiblichen erwachsenen Patientin und weist eine epithelähnliche Morphologie auf. Meningeome sind in der Regel gutartige Tumore, die von den Hirnhäuten ausgehen, den Membranschichten, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben. Der Übergangssubtyp stellt eine histologische Kategorie dar, bei der die Tumorzellen eine Mischung aus fibrösen und meningothelialen Eigenschaften aufweisen.

Jüngste Studien haben gezeigt, dass HBL-52-Zellen auf Resveratrol reagieren, ein natürlich vorkommendes Polyphenol mit bedeutenden entzündungshemmenden und krebsbekämpfenden Eigenschaften. Es wurde festgestellt, dass Resveratrol die Proliferation von HBL-52-Meningiomzellen hemmt, was auf eine potenzielle therapeutische Rolle bei der Behandlung von Meningiomen hindeutet, insbesondere wenn diese in kritischen Bereichen wie dem Sehnervenkanal liegen. Diese Hemmung der Zellproliferation unterstreicht die Nützlichkeit von HBL-52 in der pharmakologischen Forschung und der Arzneimittelprüfung, da es ein wertvolles Modell für die Bewertung der Wirksamkeit von Substanzen darstellt, die die Dynamik des Tumorwachstums beeinflussen können. Aufgrund ihres Ursprungs und ihrer Gutartigkeit ist die HBL-52-Zelllinie ein wertvolles Modell für die Untersuchung der Meningiom-Pathogenese, insbesondere für das Verständnis des zellulären Verhaltens und der molekularen Mechanismen, die der Entwicklung und dem Fortschreiten von Meningiomen an einzigartigen anatomischen Stellen wie dem Sehnervenkanal zugrunde liegen.

Gewebe
Gehirn
Krankheit
Meningiom, gutartige Zellen
Synonyme
  • HBL 52

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
HBL-52 (Cytion Katalognummer 300188)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_4220

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
DP (Desmoplakin) +, PG (Plakoglobin) +, PP1 -, PP2 +, PP3 - (PP=Plakophilin), Dsc1 -, Dsc2 +, Dsc3 + (Dsc=Desmocollin), Dsg1 -, Dsg2 +, Dsg3 - (Dsg=Desmoglein), N-Cadherin +, PGP2 +.

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
McCoys 5a, w: 3,0 g/L Glucose, w: stabiles Glutamin, w: 2,0 mM Natriumpyruvat, w: 2,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820200a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
5 x 103 Zellen/cm² ergeben in etwa 4 Tagen eine konfluente Schicht. Eine Aussaatdichte von mehr als 9 x 103 Zellen/cm² wird nicht empfohlen.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Lassen Sie die Zellen mindestens 24 bis 48 Stunden lang anhaften.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir 50 % Basalmedium + 40 % FBS + 10 % DMSO oder CM-1 (Cytion-Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektiva und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und den kryoinduzierten Stress zu verringern.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
47 Jahre