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K562-Zellen
Gewebe
Knochenmark
Krankheit
Chronische myeloische Leukämie
Synonyme
K562, K.562, K 562, KO, GM05372, GM05372E

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K562-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300224

Die Zelllinie K562, die aus dem Knochenmark einer 53-jährigen Frau mit chronischer myeloischer Leukämie stammt, dient als Grundlage für verschiedene Forschungsarbeiten...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die K562-Zelllinie, die aus dem Knochenmark einer 53-jährigen Frau mit chronischer myeloischer Leukämie stammt, dient als Eckpfeiler in verschiedenen Forschungsbereichen wie Immunologie, Tumorimmunologie und Erforschung von Störungen des Immunsystems. Humane K-562-Zellen werden häufig in Studien verwendet, die sich mit den Interaktionen des Immunsystems befassen, insbesondere mit Effektorzellen wie natürlichen Killerzellen (NK). Dies ist auf ihre einzigartigen Eigenschaften zurückzuführen, wie die Expression spezifischer Antigene, die von NK-Zellen erkannt werden können.

Die Erforschung der Interaktion zwischen NK-Zellen und Krebszelllinien wie K562 bietet Einblicke in die Mechanismen der Immunabwehr. Die Fähigkeit der NK-Zellen, K562-Zellen zu erkennen und auf sie zu reagieren, hängt vom Vorhandensein bestimmter Marker ab, die während des K562-Zellzyklus schwanken.

K562-Zellen sind durch das Vorhandensein des Philadelphia-Chromosoms gekennzeichnet, das aus einer Translokation zwischen den Chromosomen 9 und 22 resultiert, wodurch das BCR-ABL-Fusionsgen entsteht. Bei diesem Fusionsgen handelt es sich nicht um ein normales ABL-Transkript, sondern um eine mutierte Form, die konstitutiv aktiv ist und zu einer unkontrollierten Zellvermehrung führt. Die Analyse der ABL-Transkripte in K562-Zellen wirft ein Licht auf die molekulare Dynamik der Leukämie und die Strategien zur Umgehung des Immunsystems.

K562-Zellen sind von entscheidender Bedeutung für das Verständnis des Zellzyklus, insbesondere für die Analyse von Zellzyklusphasen und -verteilungen. Diese Analyse ist für die Bewertung der Auswirkungen der ABL-Genexpression und des damit verbundenen Rückgangs der ABL-Fusionstranskripte unerlässlich. Darüber hinaus sind K562-Zellen wertvoll für Tests zur Bewertung der zytotoxischen Wirkung von FGFR-Inhibitoren und der Aktivität epigenetischer Enzyme, was ihre Bedeutung für die Aufklärung von Zellsignalwegen und der Wirkmechanismen verschiedener therapeutischer Wirkstoffe unterstreicht.

Die Vielseitigkeit der K562-Zellen, die von ihrer Rolle in Enzymaktivitätstests bis hin zu ihrer Anwendung in immunologischen Studien mit natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) reicht, unterstreicht ihren weitreichenden Nutzen im wissenschaftlichen Bereich. Diese Anpassungsfähigkeit unterstreicht ihre Bedeutung bei der Überbrückung der Kluft zwischen Grundlagenforschung und translationaler Medizin und trägt entscheidend dazu bei, den Kampf gegen die chronische myeloische Leukämie voranzutreiben.

Gewebe
Knochenmark
Krankheit
Chronische myeloische Leukämie
Synonyme
  • K562
  • K.562
  • K 562
  • KO
  • GM05372
  • GM05372E

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Runde Zellen
Zelltyp
Lymphoblasten
Tumorauslösend
Ja, an nackten Mäusen.

04Bezeichner

Quellenangabe
K562 (Cytion-Katalognummer 300224)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_0004

05Expression und Anfälligkeit

Antigenexpression
CD7 (25%)
Isoenzyme
G6PD, B, AK-1, 1, ES-D, 1, GLO-1, 2, PGM1, 0, PGM3, 1, Me-2, 0
Onkogene
BCR-ABL1
Reverse Transkriptase
Negativ

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Subkultivierung
Halten Sie die Kulturen aufrecht, indem Sie regelmäßig Medium hinzufügen oder austauschen. Beginnen Sie die Kulturen mit einer Dichte von 5 x 105 Zellen/ml und halten Sie die Zellkonzentration im Bereich von 3 x 105 bis 1 x 106 Zellen/ml, um ein optimales Wachstum zu erzielen.
Aussaatdichte
3 x 105 Zellen/ml
Flüssigkeitswechsel
Alle 2 Tage
Erholung nach dem Auftauen
Bitte lassen Sie die Zellen nach dem Auftauen etwa 24 bis 48 Stunden ruhen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
53 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch