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H9 (derivative of HuT 78)
Gewebe
Blut
Krankheit
Sezary-Syndrom (aggressive Form des kutanen T-Zell-Lymphoms)
Metastasenherd
Peripheres Blut
Synonyme
HT clone H9, HT(H9), H 9, H-9

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H9 (derivative of HuT 78)

Cell line · Artikelnummer 300460

The H9 cell line, derived from a clonal derivative of the HUT 78 T-cell line from an adult patient with Sezary syndrome, exhibits specific clinical charac...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die H9-Zelllinie, die aus einem klonalen Derivat der HUT 78 T-Zelllinie eines erwachsenen Patienten mit Sezary-Syndrom stammt, weist spezifische klinische Merkmale auf, die sie für die HIV-Forschung äußerst relevant machen. Sie ist besonders permissiv für die HIV-1-Replikation und erleichtert die Isolierung und Vermehrung von HIV-1 aus dem Blut von AIDS- und Prä-AIDS-Patienten. Diese Eigenschaft unterstreicht seinen Nutzen bei der Untersuchung des viralen Verhaltens und der Erprobung antiviraler Strategien in verschiedenen klinischen Szenarien.

Karyotypisch ist H9 nahezu triploid mit einer modalen Chromosomenzahl von 69, die von 58 bis 74 reicht, und weist eine Häufigkeit von 2,5 % höherer Ploidien auf. Die Zelllinie weist einen äußerst komplexen Karyotyp auf, wobei fast 60 % der Chromosomen pro Zelle aus strukturell veränderten Markerchromosomen bestehen, darunter Translokationen wie t(3p4q), t(5q6q), t(5p6p) und Deletionen wie del(7)(q32). Solche Chromosomenanomalien tragen zum einzigartigen genetischen Profil der Linie bei und beeinflussen ihr Verhalten und ihre Reaktion auf Virusinfektionen. Das Fehlen der normalen Chromosomen N4, N5, N6, N7, N10, N13, N18, N19, N20 und X ist ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ihrer genetischen Struktur.

Darüber hinaus ist die H9-Zelllinie von Natur aus tumorerzeugend, was durch die erfolgreiche subkutane Tumorbildung in Nacktmäusen bei Inokulation mit 10(7) Zellen nachgewiesen wurde. Sie exprimiert eine Reihe von Antigenen, darunter CD4 und verschiedene menschliche Leukozytenantigene (HLA) wie A1, B62, C3, DR4 und DQ3, die bei der Erkennung und Reaktion des Immunsystems eine entscheidende Rolle spielen. Seine Anfälligkeit für HIV-1 und die Expression von Genen wie Interleukin-2 (IL-2) sind von zentraler Bedeutung für die Untersuchung von Immunreaktionen und viralen Interaktionen, was H9 zu einem wichtigen Instrument in der immunologischen und virologischen Forschung macht.

Gewebe
Blut
Krankheit
Sezary-Syndrom (aggressive Form des kutanen T-Zell-Lymphoms)
Metastasenherd
Peripheres Blut
Synonyme
  • HT clone H9
  • HT(H9)
  • H 9
  • H-9

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Lymphoblasten
Zelltyp
T-Zelle

04Bezeichner

Quellenangabe
H9 (Derivat von HuT 78) (Cytion-Katalognummer 300460)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1240

05Expression und Anfälligkeit

Exprimierte Rezeptoren
CD4+
Proteinexpression
Interleukin 2 (IL-2)
Isoenzyme
AK-1, 0, ES-D, 1, G6PD, B, GLO-I, 1, Me-2, 0, PGM1, 1, PGM3, 0
Anfälligkeit für Viren
HIV-1 (HTLV-III)

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Subkultivierung
Homogenisieren Sie die Zellsuspension im Kolben vorsichtig durch Auf- und Abpipettieren und entnehmen Sie dann eine repräsentative Probe, um die Zelldichte pro ml zu bestimmen. Verdünnen Sie die Suspension mit frischem Kulturmedium auf eine Zellkonzentration von 1 x 105 Zellen/ml und füllen Sie die angepasste Suspension zur weiteren Kultivierung in neue Kolben.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
53 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Europäisch