Zum Inhalt springen
JJN-3
Gewebe
Knochenmark
Krankheit
Multiples Myelom
Metastasenherd
Primärtumorlokalisation (Knochenmark)
Synonyme
JJN3

Dokumente

JJN-3

Cell line · Artikelnummer 302882

JJN-3 is a human multiple myeloma cell line established from the bone marrow of a 57-year-old Caucasian female patient. The line grows in suspension as si...

€777.00zzgl. MwSt. und Versandkosten

Anpassung / Empfehlungen

Auftragsfertigung
1

01Allgemeine Informationen

Beschreibung

JJN-3 ist eine menschliche Multiple-Myelom-Zelllinie, die aus dem Knochenmark einer 57-jährigen kaukasischen Patientin gewonnen wurde. Die Zelllinie wächst in Suspension als einzelne runde bis ovale Zellen und weist gelegentlich eine mehrkernige Morphologie auf. JJN-3 trägt eine aktivierende NRAS-p.Gln61Lys-Mutation, was die beim Myelom häufig auftretende Dysregulation des RAS-Signalwegs widerspiegelt. Es handelt sich um eine aus Plasmazellen stammende Myelom-Zelllinie, die die immunphänotypischen Merkmale maligner Plasmazellen beibehält, einschließlich der Expression von CD38 und CD138, und die in zahlreichen Studien zur Biologie des Myeloms und zur Arzneimittelsensitivität eingesetzt wurde.

JJN-3 eignet sich für Untersuchungen zur Biologie des multiplen Myeloms, zur onkogenen NRAS-Q61K-Signalübertragung, zur Bewertung von Myelom-Medikamenten (Bortezomib, Lenalidomid, Daratumumab, Elotuzumab), zur Plasmazelldifferenzierung sowie zu Wechselwirkungen in der Knochenmark-Mikroumgebung. Sie ist eine der etablierten Myelom-Referenzlinien und eignet sich für Untersuchungen zur CD38-gerichteten Immuntherapie, zu den Wirkungen von IMiDs sowie zu Reaktionen auf Proteasom-Inhibitoren im Zusammenhang mit RAS-mutiertem Myelom.

Gewebe
Knochenmark
Krankheit
Multiples Myelom
Metastasenherd
Primärtumorlokalisation (Knochenmark)
Anwendungen
Biologie des Multiplen Myeloms; NRAS-Q61K-Signalweg; Bewertung von Medikamenten gegen das Myelom (Bortezomib, Lenalidomid, Daratumumab); CD38-gerichtete Therapie; Wirkungen von IMiDs; Ansprechen auf Proteasom-Inhibitoren; Mikroumgebung des Knochenmarks
Synonyme
  • JJN3

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Lymphoblasten-ähnlich
Zelltyp
Plasmazelle
Verdopplungszeit
24 Stunden; ca. 20–35 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
JJN-3 (Cytion-Katalognummer 302882)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_2078

05Expression und Anfälligkeit

Mutationsprofil
Mutation: p.Gln61Lys, heterozygot

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
40 % DMEM + 40 % Iscove’s MDM + 20 % h.i. FBS
Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 20 % hitzeinaktiviertem FBS (bereits in der AT-Formel enthalten: 40 % DMEM + 40 % IMDM + 20 % hitzeinaktiviertes FBS)
Dissoziationsreagenz
Nicht erforderlich (Suspensionskultur)
Subkultivierung
Verdünnen Sie die Kultur alle 2–3 Tage mit frischem, vorgewärmtem Komplettmedium auf 2–5 × 10⁵ Zellen/ml. Eine enzymatische Dissoziation ist nicht erforderlich.
Split-Verhältnis
1 bis 4
Aussaatdichte
2 bis 5 × 10⁵ Zellen/ml
Flüssigkeitswechsel
Alle 2 bis 3 Tage
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 200 x g for 5 minutes, carefully discard the supernatant containing freezing medium.

  7. Follow the procedure described under Post-Thaw Recovery

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir vollständiges Wachstumsmedium + 10 % DMSO, um eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen zu gewährleisten.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
57 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch