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MUM2B
Gewebe
Auge, Uvea
Krankheit
Melanom
Synonyme
MUM-2B, MuM-2B, Mum2B

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MUM2B

Cell line · Artikelnummer 305477

The MUM2B cell line is a metastatic uveal melanoma model derived from a hepatic metastasis of a uveal melanoma tumor. This cell line is extensively utiliz...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die MUM2B-Zelllinie ist ein Modell für das metastasierende Aderhautmelanom, das aus einer Lebermetastase eines Aderhautmelanoms gewonnen wurde. Diese Zelllinie wird in der Augenonkologie-Forschung intensiv genutzt, um die aggressiven und invasiven Eigenschaften des metastasierenden Aderhautmelanoms zu untersuchen. Im Gegensatz zu primären Aderhautmelanom-Zelllinien weist MUM2B ein verstärktes metastatisches Verhalten auf, was sie zu einem wichtigen Werkzeug für das Verständnis des Fortschreitens und der Therapieresistenz von fortgeschrittenem Melanom macht.

Es wurde gezeigt, dass MUM2B-Zellen wichtige Melanom-Marker wie S-100, HMB-45 und Melan-A beibehalten, was ihren melanozytären Ursprung bestätigt. Darüber hinaus zeichnet sich diese Zelllinie durch ihre Fähigkeit aus, vaskulogene Muster in vitro nachzubilden – ein Phänomen, das mit der Aggressivität des Tumors und seinem Metastasierungspotenzial in Verbindung gebracht wird. MUM2B wurde zur Untersuchung der molekularen Mechanismen eingesetzt, die das Fortschreiten des Melanoms vorantreiben, darunter die Rolle von Apoptose-Resistenzwegen und mitochondrialer Dysfunktion. Die Zelllinie reagiert auf spezifische Apoptose-Induktoren wie NOXA auf p53-unabhängige Weise, was ihre Nützlichkeit bei der Erforschung therapeutischer Strategien gegen apoptose-resistente Tumoren unterstreicht.

Die Forschung mit MUM2B hat wesentlich zur Identifizierung potenzieller therapeutischer Zielstrukturen für das metastasierende Melanom beigetragen. Studien belegen ihre Empfindlichkeit gegenüber innovativen Wirkstoffen wie γ-Sekretase-Inhibitoren (GSI), die selektiv in Melanomzellen Apoptose induzieren, während normale Melanozyten verschont bleiben. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Rolle von MUM2B als wichtiges Modell für die Erprobung neuartiger Therapeutika und für ein besseres Verständnis der Biologie des metastatischen Aderhautmelanoms.

Gewebe
Auge, Uvea
Krankheit
Melanom
Synonyme
  • MUM-2B
  • MuM-2B
  • Mum2B

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Bezeichner

Quellenangabe
MUM2B (Cytion-Katalognummer 305477)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_3447

04Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

05Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

06Spender

Alter des Spenders
Nicht spezifiziert
Ethnische Zugehörigkeit
Nicht spezifiziert