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Novikoff Hepatoma
Gewebe
Leber
Krankheit
Hepatozelluläres Karzinom
Synonyme
Novikoff-Hepatoma, NK

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Novikoff Hepatoma

Cell line · Artikelnummer 500373

Novikoff-Hepatoma, also known as Novikoff Hepatoma or NK, is a rat hepatocellular carcinoma cell line derived from a male Sprague Dawley rat (Rattus norve...

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Auftragsfertigung
1

01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Das Novikoff-Hepatom, auch bekannt als Novikoff-Hepatom oder NK, ist eine Zelllinie des hepatozellulären Karzinoms der Ratte, die von einer männlichen Sprague-Dawley-Ratte (Rattus norvegicus) stammt. Der Tumor entstand als experimentell induziertes Hepatom und wird seit langem als transplantierbares und In-vitro-Modell für Leberkrebs bei Ratten eingesetzt. Er stellt ein schlecht differenziertes hepatozelluläres Karzinom dar und zeichnet sich durch schnelle Proliferation und hohe tumorogene Kapazität in syngenen Wirten aus. Die Zelllinie N1-S1 stammt aus demselben Tumor, was auf einen gemeinsamen genetischen Hintergrund dieser verwandten Derivate hindeutet.

Novikoff-Hepatom-Zellen weisen morphologische und biochemische Merkmale auf, die mit malignen Hepatozyten übereinstimmen, darunter eine veränderte Stoffwechselaktivität, eine gestörte Zellzykluskontrolle sowie eine verstärkte Nukleolus- und Ribosomenbiogenese, wie sie für schnell wachsende Lebertumoren typisch ist. In der Vergangenheit wurde dieses Modell in großem Umfang für Untersuchungen zur Leberkarzinogenese, zum Tumormetabolismus, zur RNA- und Proteinsynthese sowie zum Ansprechen auf Chemotherapie in Nagetiersystemen genutzt. Aufgrund ihrer robusten Wachstumseigenschaften und Reproduzierbarkeit dient die Linie als klassisches Modell in der experimentellen Onkologie, insbesondere zur Untersuchung der Biologie des hepatozellulären Karzinoms in immunkompetenten Rattenmodellen.

Als von Sprague-Dawley abgeleitete Tumorlinie eignet sich Novikoff-Hepatoma für syngene Transplantationsstudien im entsprechenden Rattenstamm und ermöglicht so die Untersuchung von Tumor-Wirt-Interaktionen, therapeutischen Interventionen und lokoregionalen Behandlungsstrategien wie der intraarteriellen Medikamentenverabreichung. Ihre gut dokumentierte experimentelle Geschichte und ihr stabiler maligner Phänotyp machen sie zu einem wertvollen präklinischen Modell für mechanistische Untersuchungen der Progression des hepatozellulären Karzinoms und des Ansprechens auf die Behandlung in vivo und in vitro.

Gewebe
Leber
Krankheit
Hepatozelluläres Karzinom
Anwendungen
Induktion eines Hepatoms
Synonyme
  • Novikoff-Hepatoma
  • NK

02Klassifizierung

Organismus
Ratte
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Adhärente und Suspension
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Tumorauslösend
Ja, bei Sprague-Dawley-Ratten

04Bezeichner

Quellenangabe
Novikoff Hepatom (Cytion Katalognummer 500373)
NCBI-Steuer-ID
10116
Cellosaurus
CVCL_1D01

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Subkultivierung
Homogenisieren Sie die Zellsuspension im Kolben vorsichtig durch Auf- und Abpipettieren und entnehmen Sie dann eine repräsentative Probe, um die Zelldichte pro ml zu bestimmen. Verdünnen Sie die Suspension mit frischem Kulturmedium auf eine Zellkonzentration von 1 x 105 Zellen/ml und füllen Sie die angepasste Suspension zur weiteren Kultivierung in neue Kolben.
Aussaatdichte
1 x 105 Zellen/ml
Erholung nach dem Auftauen
Gut. Lassen Sie die Zellen mindestens 24 bis 48 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Rasse / Unterart
Sprague-Dawley