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3D4/21
Gewebe
Lunge
Synonyme
IPAM 3D4/21, IPAM-WT

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3D4/21

Cell line · Artikelnummer 305357

The 3D4/21 cell line is a porcine alveolar macrophage model extensively used in studies involving immune responses and viral infections. These cells are p...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie 3D4/21 ist ein Modell für alveoläre Makrophagen des Schweins, das in Studien zu Immunreaktionen und Virusinfektionen weit verbreitet ist. Diese Zellen sind besonders wertvoll für die Erforschung von Atemwegsinfektionen bei Schweinen, wie sie beispielsweise durch das Schweineinfluenzavirus (SIV) und das Senecavirus A (SVA) verursacht werden. Da sie aus alveolären Makrophagen stammen, dienen 3D4/21-Zellen als wichtiges In-vitro-System zur Untersuchung von Wirt-Pathogen-Interaktionen, wobei der Schwerpunkt auf den Immunmechanismen liegt, die Schweine gegen Atemwegserreger einsetzen.

3D4/21-Zellen werden häufig eingesetzt, um die bei Infektionen ausgelösten molekularen Signalwege zu erforschen. Im Zusammenhang mit SIV-Infektionen haben Studien beispielsweise gezeigt, dass 3D4/21-Zellen durch die Expression verschiedener Zytokine und viraler Erkennungsrezeptoren wie RIG-I und TLR7 eine Immunantwort auslösen. Darüber hinaus haben diese Zellen maßgeblich dazu beigetragen, aufzuklären, wie verschiedene RNA-Moleküle – darunter miRNAs, lncRNAs und circRNAs – zu den regulatorischen Netzwerken bei Virusinfektionen beitragen, und Einblicke in die Regulationsmechanismen der kompetitiven endogenen RNA (ceRNA) zu liefern, die bei der antiviralen Abwehr eine Rolle spielen. Dies war besonders hilfreich bei der Aufklärung der Immunantworten, die durch verschiedene Stämme von Schweineinfluenzaviren wie H1N1 und H3N2 ausgelöst werden.

Zudem wurden 3D4/21-Zellen zur Untersuchung der Autophagie und ihrer Rolle bei der Infektionsbekämpfung eingesetzt. Beispielsweise zeigen diese Zellen während einer Infektion mit Haemophilus parasuis autophagische Reaktionen, die über den AMPK-Signalweg reguliert werden. Dieser Autophagiemechanismus trägt nicht nur zur Eindämmung der bakteriellen Invasion bei, sondern hilft auch dabei, die Pathogenese von Krankheiten wie der Glässer-Krankheit zu verstehen, einer Erkrankung, von der Schweine unter Stress betroffen sind. Daher ist die 3D4/21-Zelllinie nach wie vor ein wertvolles Werkzeug für die immunologische und infektionsmedizinische Forschung im Bereich der Schweinegesundheit.

Gewebe
Lunge
Synonyme
  • IPAM 3D4/21
  • IPAM-WT

02Klassifizierung

Organismus
Schwein
Sex
Nicht näher bezeichnet
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Makrophagen
Zelltyp
Alveolarmakrophage

04Bezeichner

Quellenangabe
3D4/21 (Cytion-Katalognummer 305357)
NCBI-Steuer-ID
9823
Cellosaurus
CVCL_0F14

05Expression und Anfälligkeit

Viren
Transformant: Simian-Virus 40 (SV40)

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Aussaatdichte
1–3 × 10⁴/cm²
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Rasse / Unterart
Landrasse
Alter des Spenders
12 Wochen