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DLD-1-Zellen
Gewebe
Doppelpunkt
Krankheit
Adenokarzinom
Synonyme
DLD 1, DLD1, CoCL3

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DLD-1-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300220

DLD-1 ist eine menschliche Zelllinie eines kolorektalen Adenokarzinoms, die aus dem distalen Kolon eines erwachsenen Patienten gewonnen wurde. Diese Zellen weisen eine epitheliale Morphologie auf und wurden …

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

DLD-1 ist eine menschliche kolorektale Adenokarzinom-Zelllinie, die aus dem distalen Dickdarm eines erwachsenen Patienten stammt. Diese Zellen haben eine epitheliale Morphologie und wurden ursprünglich zur Erforschung der Mechanismen und der Pathologie von Dickdarmkrebs entwickelt. DLD-1-Zellen werden häufig in der onkologischen Forschung verwendet, insbesondere in Studien, die sich mit der Molekularbiologie von Krebs, der Genexpression und den Auswirkungen verschiedener Chemotherapeutika befassen.

Diese Zelllinie ist für ihre heterozygote KRAS-Mutation an Codon 13 bekannt, die ein häufiges Merkmal bei Darmkrebs ist und mit dem Überleben und der Vermehrung von Krebszellen in Verbindung gebracht wird. Darüber hinaus weist DLD-1 Mutationen im APC-Gen auf, die zur Deregulierung des Wnt-Signalwegs beitragen, einem kritischen Element in der kolorektalen Karzinogenese. Der robuste Einsatz von DLD-1 in der Forschung liefert wertvolle Einblicke in das Tumorverhalten, das Ansprechen auf Medikamente und die Krebsgenetik und macht ihn zu einem wichtigen Modell für die Darmkrebsforschung und die Entwicklung von Therapien.

Gewebe
Doppelpunkt
Krankheit
Adenokarzinom
Synonyme
  • DLD 1
  • DLD1
  • CoCL3

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Tumorauslösend
In Nacktmäusen
Karyotyp
2n = 46
Verdopplungszeit
15 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
DLD-1 (Cytion-Katalognummer 300220)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_0248

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
Keratin
Viren
Reverse Transkriptase negativ
Produkte
Karzinoembryonales Antigen (CEA) 0,5 ng/10 exp6 Zellen/10 Tage, alkalische Phosphatase

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 bis 2 x 104 Zellen/cm2
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
67 Jahre