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Krankheit
Maus-Lymphom
Synonyme
P-388

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P388

Cell line · Artikelnummer 305226

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

P388 ist eine murine lymphatische Neoplasmazelllinie, die aus einer spontanen lymphatischen Leukämie bei DBA/2-Mäusen stammt. Sie wird häufig in der Krebsforschung verwendet, insbesondere zur Untersuchung von Leukämie und zum Testen von Antikrebsmitteln. P388-Zellen wachsen in Suspension und weisen unter optimalen Kulturbedingungen eine Verdopplungszeit von etwa 24 Stunden auf. Die Zellen zeichnen sich durch ihre schnelle Vermehrung und ihre hohe Empfindlichkeit gegenüber Chemotherapeutika aus, was sie zu einem wertvollen Instrument für die Bewertung der Wirksamkeit neuer Krebsbehandlungen macht.

P388-Zellen exprimieren typische Marker der lymphoiden Abstammung, darunter Oberflächen-Immunglobuline und verschiedene mit B-Zellen assoziierte Zelloberflächenantigene. Forscher setzen diese Zelllinie häufig in In-vivo-Modellen ein, indem sie Mäuse impfen, um Tumorwachstum, Metastasierung und das Ansprechen auf Therapien zu untersuchen. Darüber hinaus dient die P388-Zelllinie als Modell für die Untersuchung der molekularen Mechanismen, die der Leukämie zugrunde liegen, wie z. B. die Rolle bestimmter Onkogene und Tumorsuppressorgene.

Trotz ihrer weiten Verbreitung hat die P388-Zelllinie ihre Grenzen, wie z. B. die fehlende Relevanz für den Menschen und die potenzielle genetische Drift bei längerer Kulturdauer. Daher ergänzen Forscher ihre Studien mit P388-Zellen häufig mit anderen Modellen, um ein umfassendes Verständnis der Leukämiebiologie und der Behandlungsreaktionen zu erhalten.

Krankheit
Maus-Lymphom
Synonyme
  • P-388

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Zelltyp
Prä-B-Zelle

04Bezeichner

Quellenangabe
P388 (Cytion-Katalognummer 305226)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_7222

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Subkultivierung
Suspensionszellen: Zellen durch Pipettieren mit frischem Medium vom Substrat entfernen. Um einzelne Zellen zu erhalten, die Suspension mehrmals durch eine 22er Nadel ziehen und in neue Fläschchen verteilen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Rasse / Unterart
DBA/2