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B95-8
Gewebe
Blut
Synonyme
B95.8, B 95.8, B 95-8, B-95-8, B958, GM07404, GM07404A, GM07404D

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B95-8

Cell line · Artikelnummer 601102

The B95-8 cell line is an immortalized marmoset B lymphoblastoid line, derived from the peripheral blood leukocytes of a cotton-top marmoset (Saguinus oed...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Bei der Zelllinie B95-8 handelt es sich um eine immortalisierte B-Lymphoblastoid-Linie des Seidenäffchens, die aus den peripheren Blutleukozyten des Seidenäffchens (Saguinus oedipus) stammt. Diese Zelllinie wurde durch Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hergestellt, was eine gängige Methode zur Immortalisierung von B-Zellen ist. Das Vorhandensein von EBV ist von zentraler Bedeutung für die Nützlichkeit der B95-8-Linie in der Forschung, insbesondere für Studien im Zusammenhang mit viraler Onkologie, Virus-Wirt-Interaktionen und der Biologie von EBV selbst.

B95-8-Zellen werden häufig als Quelle für Epstein-Barr-Viren in der virologischen Forschung verwendet. Sie produzieren infektiöse Viruspartikel, was sie zu einem unschätzbaren Werkzeug für die Vermehrung von EBV und für Experimente macht, die aktive Viren erfordern. Darüber hinaus hat diese Zelllinie bei der Entwicklung von Impfstoffen und therapeutischen Strategien gegen EBV-assoziierte Krankheiten, einschließlich Burkitt-Lymphom und Hodgkin-Lymphom, eine wichtige Rolle gespielt. Die Zellen sind auch für die Erforschung der Immunantwort auf EBV von Bedeutung, da sie zur Modellierung der Transformation von B-Zellen und zum Verständnis der Mechanismen der EBV-induzierten Tumorentstehung verwendet werden können.

Gewebe
Blut
Synonyme
  • B95.8
  • B 95.8
  • B 95-8
  • B-95-8
  • B958
  • GM07404
  • GM07404A
  • GM07404D

02Klassifizierung

Organismus
Baumwollkopf-Tamarin
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Lymphoblasten

04Bezeichner

Quellenangabe
B95-8 (Cytion-Katalognummer 601102)
NCBI-Steuer-ID
9490
Cellosaurus
CVCL_1953

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Subkultivierung
Homogenisieren Sie die Zellsuspension im Kolben vorsichtig durch Auf- und Abpipettieren und entnehmen Sie dann eine repräsentative Probe, um die Zelldichte pro ml zu bestimmen. Verdünnen Sie die Suspension mit frischem Kulturmedium auf eine Zellkonzentration von 1 x 105 Zellen/ml und füllen Sie die angepasste Suspension zur weiteren Kultivierung in neue Kolben.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.