Zum Inhalt springen
MDA-MB-175VII
Gewebe
Metastasen
Krankheit
Invasives Mammakarzinom ohne besonderen Typ
Metastasenherd
Pleuraerguss
Synonyme
MDA MB 175 VII, MDA-MB-175VII, MDAMB175VII, MDA-MB-175, MDAMB175, MDA-175, MDA175, MD Anderson-Metastatic Breast-175-VII

Dokumente

MDA-MB-175VII

Cell line · Artikelnummer 305825

MDA-MB-175-VII is a human breast cancer cell line originally derived from the pleural effusion of an adult female patient with infiltrating ductal mammary...

€550.00zzgl. MwSt. und Versandkosten

Anpassung / Empfehlungen

Auf Lager
Charge
Empfohlen (frischeste Charge)
  • CoA
1

01Allgemeine Informationen

Beschreibung

MDA-MB-175-VII ist eine humane Brustkrebszelllinie, die ursprünglich aus dem Pleuraerguss einer erwachsenen Patientin mit infiltrierendem duktalem Mammakarzinom stammt. Die Zelllinie ist Teil einer Serie, die aus metastasierenden Brusttumoren gewonnen wurde, um lebensfähige, fibroblastenarme Epithelkulturen zu erhalten. Konkret wurde MDA-MB-175 aus sechs von acht Thorazentesen einer Patientin isoliert, die sich einer Mastektomie unterzogen hatte und bei der rezidivierende bösartige Pleuraergüsse auftraten. Die Tumorzellen waren durchweg lebensfähig und wurden in allen Proben erfolgreich kultiviert, was eine stabile Plattform für In-vitro-Studien zur Biologie des metastasierenden Brustkrebses bot.

MDA-MB-175-VII-Zellen sind morphologisch epithelial und haben eine modale Chromosomenzahl von etwa 49, was auf einen aneuploiden Karyotyp hinweist. Diese Zellen weisen ein relativ langsames Wachstum in vitro auf, haben aber aufgrund ihrer einzigartigen molekularen Merkmale, einschließlich der Expression von Neuregulin-1 (NRG1)-Fusionstranskripten, wissenschaftliches Interesse geweckt. Insbesondere die NRG1-DOC4-Fusion, die in dieser Linie beobachtet wird, führt zu einer konstitutiven Aktivierung des HER3/HER4-Rezeptorwegs und fördert die autokrine Signalübertragung und Zellproliferation. Dieses molekulare Merkmal hat MDA-MB-175-VII zu einem seltenen, aber wichtigen Modell für die Untersuchung der autokrinen HER-Rezeptor-Signalübertragung und ihrer pharmakologischen Steuerung bei Brustkrebs gemacht.

Die weitere Integration in große Datensätze wie die Cancer Cell Line Encyclopedia (CCLE) hat eine tiefere molekulare Profilierung von MDA-MB-175-VII ermöglicht. Diese Datensätze enthalten transkriptomische, mutationsbezogene und proteomische Informationen, die die Klassifizierung der Zelllinie in den luminalen Subtyp von Brustkrebs unterstützen, mit einer bescheidenen Empfindlichkeit gegenüber Wirkstoffen, die auf Rezeptoren der HER-Familie und PI3K-Signalwege abzielen. Somit dient MDA-MB-175-VII als wertvolles Modell für präklinische Untersuchungen gezielter Therapien und der funktionellen Folgen onkogener Genfusionen bei Brustkrebs.

Gewebe
Metastasen
Krankheit
Invasives Mammakarzinom ohne besonderen Typ
Metastasenherd
Pleuraerguss
Synonyme
  • MDA MB 175 VII
  • MDA-MB-175VII
  • MDAMB175VII
  • MDA-MB-175
  • MDAMB175
  • MDA-175
  • MDA175
  • MD Anderson-Metastatic Breast-175-VII

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelial
Zelltyp
Epithelial
Tumorauslösend
Ja; Ja, bei Nacktmäusen, denen 10(7) Zellen subkutan injiziert wurden, entwickelten sich innerhalb von 21 Tagen mit einer Häufigkeit von 100% (5/5) Tumore.
Karyotyp
Modellnummer = 84; Bereich = 82 bis 89
Verdopplungszeit
112 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
MDA-MB-175VII (Cytion-Katalognummer 305825)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1400

05Expression und Anfälligkeit

Isoenzyme
AK-1, 1 ES-D, 1 G6PD, B GLO-I, 1-2 PGM1, 2 PGM3, 1-2
Mutationsprofil
Mutation: Genfusion, NRG1 + HGNC, TENM4, Name(n)=TENM4-NRG1, DOC4-NRG1, Anmerkung=Im Rahmen.

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM:Ham's F12 (1:1), w: 3,1 g/L Glucose, w: 2,5 mM L-Glutamin, w: 15 mM HEPES, w: 0,5 mM Natriumpyruvat, w: 1,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820400a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS + Insulin (5 Mikrogramm/ml)
Dissoziationsreagenz
Accutase
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
56 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Afroamerikaner