Zum Inhalt springen
MDA-MB-435S-Zellen
Gewebe
Haut
Krankheit
Amelanotisches Melanom
Metastasenherd
Rechte Gesäßhälfte, Unterhaut (primäres Melanom/Ursprung M14)
Synonyme
MDA-MB-435s, MDA-MB-435 S, MDA-MB-435-S, MDAMB435S, BrCL15

Dokumente

MDA-MB-435S-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300277

Haftungsausschluss: Die betreffende Zelllinie wurde aufgrund von Kontaminationsproblemen als problematisch eingestuft. Konkret handelt es sich um die Ausgangszelllinie (MDA-MB-4...

€430.00zzgl. MwSt. und Versandkosten
Auf Lager
Charge
Empfohlen (frischeste Charge)
  • CoA
1

01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Haftungsausschluss: Die betreffende Zelllinie hat sich aufgrund von Kontaminationsproblemen als problematisch erwiesen. Insbesondere hat sich gezeigt, dass die Stammzelllinie (MDA-MB-435) ein Derivat der M14-Zelllinie ist.

Die Zelllinie MDA-MB-435S ist ein in der Krebsforschung weit verbreitetes Modell, von dem ursprünglich angenommen wurde, dass es aus einer Brustkrebsmetastase stammt. Diese Zellen weisen Eigenschaften auf, die typisch für hochaggressive Krebszellen sind, darunter eine schnelle Proliferationsrate, Resistenz gegen Apoptose und die Fähigkeit, in umliegendes Gewebe einzudringen. Aufgrund dieser Eigenschaften werden MDA-MB-435S-Zellen häufig in Studien zur Untersuchung der Krebsmetastasierung, der Mechanismen der Arzneimittelresistenz und der molekularen Grundlagen des aggressiven Tumorverhaltens verwendet.

Interessanterweise haben spätere molekulare und genetische Analysen ergeben, dass MDA-MB-435S-Zellen ein ähnliches genetisches Profil wie Melanome und nicht wie Brustkrebs aufweisen, was erhebliche Auswirkungen auf ihre Verwendung in der Forschung hat. Trotz dieser Kontroverse bleiben sie ein wertvolles Modell für die Untersuchung metastatischer Prozesse und die Erprobung potenzieller therapeutischer Wirkstoffe, insbesondere solcher, die auf Mechanismen abzielen, die sowohl bei Brustkrebs als auch bei Melanomen auftreten. Forschern wird empfohlen, diese genetischen Befunde bei der Interpretation der Ergebnisse von Studien mit MDA-MB-435S-Zellen zu berücksichtigen.

Gewebe
Haut
Krankheit
Amelanotisches Melanom
Metastasenherd
Rechte Gesäßhälfte, Unterhaut (primäres Melanom/Ursprung M14)
Anwendungen
Forschung zu Metastasierung und Invasion; Kontroversenmodell zu Melanom und Brustkrebs; Mechanismen der Arzneimittelresistenz; Tumorbiologie; präklinisches pharmakologisches Screening
Synonyme
  • MDA-MB-435s
  • MDA-MB-435 S
  • MDA-MB-435-S
  • MDAMB435S
  • BrCL15

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
Ohne Gentechnik
Angaben zum GVO-Status
No genetic modification; problematic line — parental MDA-MB-435 identified as M14 melanoma derivative; use with appropriate caution and cite genetic identity
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Zelltyp
Epithelzellen

04Bezeichner

Quellenangabe
MDA-MB-435S (Cytion-Katalognummer 300277)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_0622

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM:Ham's F12 (1:1), w: 3,1 g/L Glucose, w: 2,5 mM L-Glutamin, w: 15 mM HEPES, w: 0,5 mM Natriumpyruvat, w: 1,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820400a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 5% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Split-Verhältnis
1 bis 5
Aussaatdichte
1 bis 3 × 10⁴ Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
33 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Europäisch