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MOVAS
Gewebe
Aorta, glatte Muskulatur
Krankheit
Normal
Synonyme
Movas-1, MOVAS-1, Movas

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MOVAS

Cell line · Artikelnummer 305362

The MOVAS cell line is a murine vascular smooth muscle cell (VSMC) line derived from the aortic smooth muscle cells of C57BL/6 mice. This immortalized cel...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die MOVAS-Zelllinie ist eine murine vaskuläre glatte Muskelzelllinie (VSMC), die aus den glatten Muskelzellen der Aorta von C57BL/6-Mäusen gewonnen wurde. Diese immortalisierte Zelllinie bewahrt wichtige Eigenschaften der glatten Muskulatur und ist daher ein wertvolles Werkzeug zur Erforschung der Biologie und Pathophysiologie von VSMC. MOVAS-Zellen wurden bereits umfassend in der Forschung zu vaskulären Prozessen wie Atherosklerose, Verkalkung und zellulärer Signaltransduktion eingesetzt. Sie exprimieren charakteristische Marker der glatten Muskulatur, darunter Alpha-Aktin der glatten Muskulatur (α-SMA), und können unter verschiedenen experimentellen Bedingungen kultiviert werden, um Gefäßerkrankungen zu modellieren.

Eine der wichtigsten Anwendungen von MOVAS-Zellen liegt in der Erforschung der Gefäßverkalkung. Diese Zelllinie kann in vitro eine Verkalkung durchlaufen, wenn sie in verkalkenden Medien kultiviert wird, die β-Glycerophosphat und Ascorbinsäure enthalten, wodurch Prozesse nachgebildet werden, die in primären VSMCs beobachtet werden. MOVAS-Zellen weisen eine erhöhte alkalische Phosphatase-Aktivität und Kalziumablagerung auf, die Schlüsselmarker der Gefäßverkalkung sind. Dieses Modell wurde zudem anhand primärer VSMCs aus der Maus-Aorta validiert und zeigte vergleichbare Reaktionen auf kalzifizierende Bedingungen sowie auf Behandlungen mit bekannten Inhibitoren wie Levamisol und Etidronat. Diese Eigenschaften machen MOVAS zu einer zuverlässigen und kostengünstigen Alternative zu primären VSMCs, wodurch experimentelle Variabilität und ethische Bedenken verringert werden.

Darüber hinaus wurden MOVAS-Zellen zur Untersuchung des Cholesterinstoffwechsels eingesetzt, einem für die Entstehung von Atherosklerose entscheidenden Prozess. Sie exprimieren essentielle Cholesterintransporter wie ABCA1 und ABCG1 und zeigen eine funktionelle Fähigkeit zum Cholesterinausfluss in HDL und ApoAI. Cholesterin-Belastungsexperimente haben ihre Fähigkeit zur Transdifferenzierung in makrophagenähnliche Zellen nachgewiesen – ein Prozess, der mit der Bildung atherosklerotischer Plaques in Verbindung steht. Diese Erkenntnisse unterstreichen den Nutzen von MOVAS-Zellen bei der Untersuchung der Cholesterinhomöostase, der phänotypischen Plastizität und des Fortschreitens von Gefäßerkrankungen.

Gewebe
Aorta, glatte Muskulatur
Krankheit
Normal
Synonyme
  • Movas-1
  • MOVAS-1
  • Movas

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Nicht näher bezeichnet
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This murine vascular smooth muscle cell line (MOVAS) contains a retroviral construct encoding SV40 T-Antigen together with a neomycin resistance marker, supporting sustained proliferation and transformation. The insert is stably integrated. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Fibroblastenähnlich
Zelltyp
Gefäßassoziierte glatte Muskelzelle

04Bezeichner

Quellenangabe
MOVAS (Cytion-Katalognummer 305362)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_0F08

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
Exprimierte Gene: Aktin, Alpha-Aktin der glatten Muskulatur, Calponin 1 (basisch), Desmin, Protein 22 der glatten Muskulatur (SM22-alpha)
Viren
Transformant: Simian-Virus 40 (SV40)

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Das Medium mit 10 % FBS und 0,2 mg/ml G-418 ergänzen
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1–3 × 10⁴/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Rasse / Unterart
C57BL/6
Alter des Spenders
Erwachsener