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AU565
Gewebe
Brust
Krankheit
Adenokarzinom
Metastasenherd
Pleuraerguss
Synonyme
AU-565, AU 565

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AU565

Cell line · Artikelnummer 305313

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie AU565 stammt von einem menschlichen Brustkrebs und ist als HER2-positiv eingestuft, was sie zu einem wertvollen Modell für die Untersuchung von HER2-gerichteten Therapien wie Trastuzumab (TZM) macht. Diese Zellen werden häufig zur Untersuchung des Verhaltens von Brustkrebs eingesetzt, insbesondere im Hinblick auf die gezielte Verabreichung von Medikamenten und metastatische Prozesse. Die Forschung mit AU565-Zellen hat gezeigt, dass sie eine signifikante HER2-Expression an der Plasmamembran aufweisen, was Studien zur Bindungseffizienz und Internalisierung von monoklonalen Anti-HER2-Antikörpern wie TZM erleichtert. AU565-Zellen zeigen eine effiziente TZM-Bindung an der Membran mit anschließender Anreicherung in intrazellulären Kompartimenten, was Einblicke in die endozytischen und Trafficking-Mechanismen gewährt, die an der Aufnahme und dem Verbleib von TZM in Tumorzellen beteiligt sind. Dieses einzigartige Verhalten macht AU565 zu einem unverwechselbaren Modell im Vergleich zu anderen HER2-positiven Zelllinien und unterstützt seine Verwendung bei der Erforschung der Wirksamkeit von Medikamenten und der Zellmembrandynamik.

AU565-Zellen dienen auch als Modell für die Untersuchung des Metastasierungsverhaltens, insbesondere der transendothelialen Migration, die ein kritischer Schritt bei der Krebsmetastasierung ist. Als schwach invasive Zelllinie ist die Fähigkeit von AU565, durch Endothelzellschichten zu wandern, in hohem Maße von der Signalübertragung durch fokale Adhäsionskinase (FAK) abhängig, die während der Migration die Interaktion mit der extrazellulären Matrix und den Endothelzellen erleichtert. Die Hemmung der FAK-Aktivität in AU565-Zellen führt nachweislich zu einer Verringerung ihrer Migrationsrate, was die Rolle von FAK bei der Zellmotilität unterstreicht und auf ihr Potenzial als therapeutisches Ziel zur Begrenzung des metastatischen Fortschreitens hindeutet. Darüber hinaus zeigen AU565-Zellen Reaktionen auf Veränderungen in der Mikroumgebung des Tumors, wie z. B. Unterschiede in der Kollagendichte, die sich auf die Wirksamkeit der Medikamentenabgabe und die Resistenz auswirken können. Diese Eigenschaften machen die AU565-Zellen zu einem leistungsfähigen Modell für die Untersuchung von HER2-gerichteten Therapien und der Einflüsse der Tumormikroumgebung auf die Behandlungsergebnisse.

Gewebe
Brust
Krankheit
Adenokarzinom
Metastasenherd
Pleuraerguss
Synonyme
  • AU-565
  • AU 565

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
AU565 (Cytion Katalognummer 305313)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1074

05Expression und Anfälligkeit

Exprimierte Rezeptoren
Epidermaler Wachstumsfaktor (EGF)
Onkogene
Her2/neu+ (überexprimiert), her3+, her4+, p53+
Mutationsprofil
Mutation: TP53, p.Arg175His (c.524G>A), homozygot

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Flüssigkeitswechsel
1 bis 2 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
43 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch

10Produktdetails

Zusammensetzungstabelle