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HFF-1
Gewebe
Vorhaut, Haut
Synonyme
HFF1

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HFF-1

Cell line · Artikelnummer 305790

HFF-1 is a human foreskin fibroblast cell line frequently used as a feeder layer for the culture of human embryonic stem cells (hESCs) and induced pluripo...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

HFF-1 ist eine humane Vorhautfibroblasten-Zelllinie, die häufig als Feederschicht für die Kultur humaner embryonaler Stammzellen (hESCs) und induzierter pluripotenter Stammzellen (iPSCs) verwendet wird. Die aus neonatalem Hautgewebe stammenden HFF-1-Zellen liefern wichtige extrazelluläre Matrixkomponenten und sezernieren wichtige Signalmoleküle, die die Anheftung von hESCs fördern und deren pluripotenten Zustand teilweise unterstützen. Diese Fibroblasten wurden auf ihre Expression mehrerer pluripotenzfördernder Wachstumsfaktoren untersucht, darunter TGFβ1, Activin A und Fibroblasten-Wachstumsfaktor 2 (FGF-2), obwohl ihre Wirksamkeit als Feederzellen je nach spezifischer Linie und Kulturbedingungen variieren kann.

In vergleichenden Studien sezernieren menschliche Vorhautfibroblasten wie HFF-1 nachweisbare Mengen an FGF-2 und Activin A, obwohl ihre Sekretionsmengen im Allgemeinen niedriger sind als die von embryonalen Fibroblasten der Maus. HFF-1-Zellen exprimieren auch BMP-4-mRNA und -Protein, obwohl die sezernierten Mengen an BMP-4-Dimeren extrem niedrig und in konditionierten Medien oft nicht nachweisbar sind, was wahrscheinlich auf intrazelluläre Sequestrierung oder Hemmung durch Gremlin zurückzuführen ist. Wichtig ist, dass die Sekretion von Wachstumsfaktoren durch HFF-1 durch mitotische Inaktivierung (z. B. Mitomycin C-Behandlung) und Medienzusammensetzung (z. B. KnockOut Serum Replacement vs. fötales Rinderserum) moduliert wird. Die Fähigkeit von HFF-1-Zellen, undifferenziertes hESC-Wachstum zu unterstützen, korreliert mit ihrer Sekretion von Aktivin A und TGFβ1, obwohl eine Ergänzung mit exogenem Aktivin A die Aufrechterhaltung von Pluripotenzmarkern wie SSEA3 verbessern kann, wenn diese Zellen als Feeders verwendet werden.

Insgesamt dient HFF-1 als nützliches menschliches Feeder-Zellmodell für Stammzellkultursysteme, die darauf abzielen, Xeno-Komponenten zu reduzieren. Ihre Fähigkeit, langfristige undifferenzierte hESC-Kulturen aufrechtzuerhalten, wird jedoch im Allgemeinen als weniger robust angesehen als die von aus der Maus stammenden Feeder-Zellen, es sei denn, sie werden mit spezifischen Wachstumsfaktoren ergänzt. Ihr menschlicher Ursprung macht sie jedoch besonders attraktiv für klinische und translationale Stammzellanwendungen, bei denen xenofreie Bedingungen unerlässlich sind.

Gewebe
Vorhaut, Haut
Synonyme
  • HFF1

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Fibroblasten
Zelltyp
Fibroblasten der Vorhaut

04Bezeichner

Quellenangabe
HFF-1 (Cytion Katalognummer 305790)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_3285

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 15% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
<1 Monat