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IHH-4
Gewebe
Schilddrüse
Krankheit
Papilläres Schilddrüsenkarzinom
Metastasenherd
Linker zervikaler Lymphknoten
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IHH4

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IHH-4

Cell line · Artikelnummer 305448

The IHH-4 cell line is derived from papillary thyroid carcinoma (PTC), the most prevalent form of thyroid cancer, which frequently exhibits aggressive cha...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die IHH-4-Zelllinie stammt vom papillären Schilddrüsenkarzinom (PTC), der häufigsten Form von Schilddrüsenkrebs, die häufig aggressive Merkmale wie Invasion und Metastasierung aufweist. IHH-4 wurde in zahlreichen Studien verwendet, die sich auf die Aufklärung der molekularen Mechanismen konzentrierten, die dem Fortschreiten von PTC zugrunde liegen. Diese Zelllinie ist besonders bekannt für ihre Rolle in Studien zur Erforschung der epithelial-mesenchymalen Transition (EMT), einem Prozess, der das invasive Potenzial von Krebszellen erhöht. So wurde beispielsweise gezeigt, dass IHH-4-Zellen, wie auch andere PTC-Zelllinien, erhöhte Mengen an Matrix-Metalloproteinase-9 (MMP-9) exprimieren, einer Protease, die eine entscheidende Rolle beim Abbau der extrazellulären Matrix spielt und die Invasion und Metastasierung von Tumoren erleichtert. Es wurde festgestellt, dass die Hemmung von MMP-9 in IHH-4-Zellen die EMT-Marker reduziert und die Zellmigration und -invasion behindert.

In der Forschung mit der IHH-4-Zelllinie wurde auch die Rolle von Transkriptionsfaktoren wie dem T-Zellfaktor 4 (TCF4) und langen nicht-kodierenden RNAs (lncRNAs) bei PTC untersucht. Studien haben gezeigt, dass TCF4 in IHH-4-Zellen überexprimiert ist und die Expression der lncRNA HCP5 regulieren kann, die wiederum mehrere mit der Tumorprogression verbundene microRNAs moduliert. Die Ausschaltung von TCF4 in IHH-4-Zellen führte zu einer Verringerung der Zellproliferation und der Invasion, was darauf hindeutet, dass TCF4 ein zentraler Regulator der onkogenen Signalwege bei PTC ist.

Insgesamt dient IHH-4 als wertvolles Modell für die Untersuchung molekularer und zellulärer Stoffwechselwege bei Schilddrüsenkrebs, insbesondere derjenigen, die die Invasion von Krebszellen, die Metastasierung und die Resistenz gegen Therapien fördern. Die aus der Forschung mit IHH-4 gewonnenen Erkenntnisse tragen zur Entwicklung potenzieller therapeutischer Strategien zur Bekämpfung aggressiver Schilddrüsenkarzinome bei.

Gewebe
Schilddrüse
Krankheit
Papilläres Schilddrüsenkarzinom
Metastasenherd
Linker zervikaler Lymphknoten
Synonyme
  • IHH4

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This human thyroid papillary carcinoma cell line (IHH-4) contains undefined stable modifications consistent with tumor-derived immortalization. No infectious virus is produced. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
IHH-4 (Cytion-Katalognummer 305448)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_2960

05Expression und Anfälligkeit

Mutationsprofil
Mutation: AKT1, p.Glu17Lys (c.49G>A), heterozygot; Mutation: BRAF, p.Val600Glu (c.1799T>A), heterozygot; Mutation: CREBBP, p.Trp592Ter (c.1776G>A), heterozygot; Mutation: CRLF2, p.Trp255Ter (c.765G>A), heterozygot; Mutation: EP300, p.Arg1312Ter (c.3934C>T), heterozygot; Mutation: RAC1, p.Asp11Glu (c.33C>G), heterozygot; Mutation: TERT, c.1-124C>T (c.228C>T) (C228T), heterozygot

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
1:1-Mischung aus Dulbecco's modified Eagle's medium (Cytion-Artikelnummer 820300a) und RPMI1640 medium (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% hitzeinaktiviertem FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
75 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Japanisch