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HNO210-Zellen
Gewebe
Kehlkopf
Krankheit
Plattenepithelkarzinom des Kopfes und Halses (HNSCC)

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HNO210-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300134

Die Zelllinie HNO210 stammt von einem Plattenepithelkarzinom des Kehlkopfes ab, einem Subtyp des Plattenepithelkarzinoms im Kopf-Hals-Bereich (HNSCC). Diese Zelllinie weist ...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die HNO210-Zelllinie stammt von einem Plattenepithelkarzinom des Kehlkopfes, einer Unterform des Plattenepithelkarzinoms des Kopfes und Halses (HNSCC). Diese Zelllinie wurde hinsichtlich ihrer genetischen und molekularen Merkmale umfassend charakterisiert, was sie zu einem wertvollen Modell für die Untersuchung der Pathogenese und der Behandlungsreaktionen von HNSCC macht. Die Analyse der chromosomalen vergleichenden genomischen Hybridisierung (cCGH) von HNO210 hat mehrere signifikante chromosomale Aberrationen ergeben. Insbesondere weist es DNA-Kopienzahlgewinne in den chromosomalen Regionen 3q, 7p, 7q, 9p, 9q, 20p und 20q sowie Kopienzahlverluste in 3p, 4p, 4q und Chromosom 21 auf. Diese genetischen Veränderungen kommen bei HNSCC häufig vor und werden mit einem aggressiven Tumorverhalten und einer schlechten Patientenprognose in Verbindung gebracht.

Insbesondere die Amplifikation von Regionen wie 3q und 11q13, die in vielen HNSCC-Zelllinien zu beobachten ist, ist aufgrund ihrer Korrelation mit einer erhöhten Expression von Onkogenen wie CCND1 (Cyclin D1) und CTTN (Cortactin) von Interesse. Diese Gene sind an der Regulierung des Zellzyklus bzw. der Organisation des Zytoskeletts beteiligt, und ihre Überexpression kann zu verstärkter Zellproliferation, Invasion und Metastasierung beitragen. Die HNO210-Zelllinie mit ihrem ausgeprägten genetischen Profil dient als robustes Modell für die Untersuchung der molekularen Mechanismen, die dem Fortschreiten des Kehlkopfkrebses zugrunde liegen, und für die Erprobung gezielter Therapien, die auf diese spezifischen genetischen Anomalien abzielen.

Darüber hinaus ist diese Zelllinie Teil eines Panels, mit dem die Wirksamkeit von Kombinationstherapien untersucht wird, wie z. B. die Verwendung von Cisplatin mit Thalidomid, die sich als vielversprechend erwiesen haben, um die Anti-Tumor-Aktivität in vitro und in vivo zu verstärken. Damit ist HNO210 nicht nur für die Krebsgrundlagenforschung von entscheidender Bedeutung, sondern auch für translationale Studien, die darauf abzielen, die therapeutischen Ergebnisse für Patienten mit HNSCC zu verbessern.

Gewebe
Kehlkopf
Krankheit
Plattenepithelkarzinom des Kopfes und Halses (HNSCC)

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
HNO210 (Cytion Katalognummer 300134)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_D215

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
69 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch