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LXF-289-Zellen
Gewebe
Lunge
Krankheit
Adenokarzinom
Synonyme
LxF289, LxF 289, LxF 289L

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LXF-289-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300269

Die Zelllinie LxF-289 ist eine menschliche Lungenadenokarzinom-Zelllinie, die aus einem 63-jährigen männlichen Patienten gewonnen wurde. Diese Zelllinie hat eine Verdopplungszeit von etwa...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie LxF-289 ist eine humane Lungenadenokarzinom-Zelllinie, die von einem 63-jährigen männlichen Patienten stammt. Diese Zelllinie hat eine Verdopplungszeit von etwa 50 Stunden und eignet sich daher für Studien, die eine konstante Zellproliferation erfordern. LxF-289 ist besonders wertvoll für die Forschung auf dem Gebiet des Lungenkrebses, insbesondere des nicht-kleinzelligen Lungenkrebses (NSCLC), da sie ein robustes In-vitro-Modell für die Untersuchung der molekularen Mechanismen darstellt, die dem Fortschreiten des Krebses, der Behandlungsresistenz und den Auswirkungen therapeutischer Maßnahmen zugrunde liegen.

Studien an LxF-289 haben gezeigt, dass diese Zelllinie Eigenschaften aufweist, die sie für spezifische genetische und therapeutische Manipulationen empfänglich machen. So hat die Forschung gezeigt, dass LxF-289, wie auch andere Lungenkrebszelllinien, einen signifikanten Zelltod erleiden können, wenn sie mit einem Adenovirus behandelt werden, das das Antisense-Hitzeschockprotein 70 (Hsp70) exprimiert. Dieser Zelltod ist p53-unabhängig und erfordert keine DNA-Spaltung, was darauf hindeutet, dass Hsp70 eine entscheidende Rolle für das Überleben von Lungenkrebszellen spielt. Bemerkenswerterweise ist diese Reaktion selektiv für Krebszellen, da normale Lungenfibroblasten und Bronchialepithelzellen keine vergleichbare Zytotoxizität zeigen, wenn Hsp70 herunterreguliert wird, was das Potenzial einer gezielten Beeinflussung von Hsp70 in der Lungenkrebstherapie unterstreicht.

Darüber hinaus wurde LxF-289 verwendet, um die Auswirkungen von Bestrahlung auf Proteine zu untersuchen, die mit Arzneimittelresistenz zusammenhängen. Die Zelllinie wies nach der Bestrahlung eine Überexpression der Glutathion-S-Transferase (GSTπ) sowohl auf mRNA- als auch auf Proteinebene auf. Diese Überexpression steht im Zusammenhang mit der Entwicklung einer Multiresistenz, die eine große Herausforderung bei der klinischen Behandlung von Lungenkrebs darstellt. Diese Ergebnisse unterstreichen den Nutzen von LxF-289 bei der Erforschung der Resistenzmechanismen und der Erprobung neuer Strategien zu deren Überwindung.

Gewebe
Lunge
Krankheit
Adenokarzinom
Synonyme
  • LxF289
  • LxF 289
  • LxF 289L

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Tumorauslösend
Ja, in Nacktmäusen

04Bezeichner

Quellenangabe
LxF-289 (Cytion-Katalognummer 300269)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1394

05Expression und Anfälligkeit

Reverse Transkriptase
Negativ

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/ml
Flüssigkeitswechsel
Alle 3 bis 5 Tage
Erholung nach dem Auftauen
24 bis 48 Stunden
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
62 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch