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KATO-III
Gewebe
Magen
Krankheit
Adenokarzinom
Metastasenherd
Pleuraerguss
Synonyme
Kato III, Kato-III, KATO III, KATOIII, KatoIII, KATO 3, JTC-28, Japanese Tissue Culture-28

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KATO-III

Cell line · Artikelnummer 300381

The KATO-III cell line is a human gastric carcinoma model derived from the metastatic site of a poorly differentiated adenocarcinoma. These cells are wide...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Bei der KATO-III-Zelllinie handelt es sich um ein menschliches Magenkarzinom-Modell, das aus der metastatischen Stelle eines wenig differenzierten Adenokarzinoms stammt. Diese Zellen werden in der Forschung über Magenkrebs häufig eingesetzt, insbesondere zur Untersuchung der molekularen Mechanismen, die das Fortschreiten des Tumors, die Arzneimittelresistenz und die Metastasierung vorantreiben. Die KATO-III-Zellen weisen einen aneuploiden Karyotyp auf, der durch mehrere Chromosomenanomalien gekennzeichnet ist, was zu ihrem aggressiven Krebsphänotyp beiträgt. Sie weisen einen bemerkenswerten Mangel an p53 auf, ein Merkmal, das häufig mit erhöhter Tumorigenität und verändertem Ansprechen auf Chemotherapie in Verbindung gebracht wird, was sie zu einem wertvollen Instrument für die Untersuchung der Rolle von p53 bei Magenkrebs macht.

KATO-III-Zellen wachsen in Suspension und weisen eine runde Morphologie auf. Sie verfügen über eine hohe Proliferationskapazität und eignen sich daher für verschiedene In-vitro-Anwendungen, einschließlich Wirkstoffscreening und Zytotoxizitätstests. Diese Zellen werden auch in Studien über Zellsignalwege verwendet, da ihre abweichende Signalübertragung ein Kennzeichen der Pathogenese von Magenkrebs ist. Forscher verwenden KATO-III-Zellen häufig, um die Wirksamkeit neuer therapeutischer Wirkstoffe zu untersuchen, insbesondere solcher, die auf HER2, EGFR und andere relevante onkogene Signalwege abzielen. Diese Zelllinie ist für das weitere Verständnis der Biologie des Magenkrebses und für die Entwicklung zielgerichteter Therapien zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse von entscheidender Bedeutung.

Gewebe
Magen
Krankheit
Adenokarzinom
Metastasenherd
Pleuraerguss
Synonyme
  • Kato III
  • Kato-III
  • KATO III
  • KATOIII
  • KatoIII
  • KATO 3
  • JTC-28
  • Japanese Tissue Culture-28

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Adhärente und Suspension
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Sphärisch
Tumorauslösend
Ja, in Wangenbeuteln von mit Anti-Thymozyten-Serum behandelten Hamstern, nicht tumorauslösend in Nacktmäusen
Karyotyp
Die Stammlinien-Chromosomenzahl ist hypotetraploid, wobei die 2S-Komponente zu 6,2 % vorkommt. Neun Marker waren den meisten S-Metaphasen gemeinsam, vier Marker waren weniger häufig. Eine (gelegentlich 2 Kopien) homogene Färberegion (HSR) (t(11,HSR) war in allen untersuchten Metaphasen vorhanden, aber es wurden keine Doppelminuten (DM) festgestellt (Sekiguchi 1978).
Verdopplungszeit
36 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
KATO-III (Cytion Katalognummer 300381)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_0371

05Expression und Anfälligkeit

Proteinexpression
P53 negativ, CEA positiv
Antigenexpression
Blutgruppe B, Rh+
Isoenzyme
PGM3, 1, PGM1, 1, ES-D, 1, AK-1, 1, GLO-1, 2, G6PD, B, Phänotyp-Häufigkeitsprodukt: 0.0742

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
Ham's F12, w: 1,0 mM stabiles Glutamin, w: 1,0 mM Natriumpyruvat, w: 1,1 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820600a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Die Suspensionszellen in einem 15-ml-Röhrchen sammeln und die anhaftenden Zellen vorsichtig mit PBS ohne Kalzium und Magnesium waschen (3-5 ml für T25-Kolben und 5-10 ml für T75-Kolben verwenden). Accutase auftragen (1-2 ml für T25-Kolben, 2,5 ml für T75-Kolben), um sicherzustellen, dass die Zellschicht vollständig bedeckt ist. Die Zellen 10 Minuten lang bei 37 °C inkubieren lassen. Nach der Inkubation sowohl die Suspension als auch die adhärenten Zellen kombinieren und zentrifugieren. Nach der Zentrifugation das Zellpellet vorsichtig resuspendieren und die Zellsuspension in neue Flaschen mit frischem Medium überführen.
Aussaatdichte
2 x 104 Zellen/cm² führen innerhalb von 2 bis 3 Tagen zu einer konfluenten Monoschicht.
Flüssigkeitswechsel
Alle 3 bis 5 Tage
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
57 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Asiatisch