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NCI-H1792
Gewebe
Metastasen
Krankheit
Adenokarzinom der Lunge
Synonyme
H1792, H-1792, NCIH1792

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NCI-H1792

Cell line · Artikelnummer 305835

NCI-H1792 is a human non-small cell lung carcinoma (NSCLC) cell line derived from a lung adenocarcinoma of an adult patient. It has been utilized extensiv...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

NCI-H1792 ist eine menschliche Zelllinie für nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC), die aus einem Lungenadenokarzinom eines erwachsenen Patienten gewonnen wurde. Sie wurde in der Krebsforschung intensiv genutzt, insbesondere in Studien zur Lungenkarzinogenese, zu genetischen Abweichungen und zur Erstellung von Profilen zur Arzneimittelsensitivität. Die Zelllinie zeichnet sich durch eine epitheliale Morphologie aus und bildet in Kultur adhärente Monoschichten. Ihre Aufnahme in groß angelegte Datensätze wie die Cancer Cell Line Encyclopedia (CCLE) hat eine umfassende genomische und proteomische Charakterisierung ermöglicht und damit vergleichende Analysen mit anderen Lungenkrebsmodellen erleichtert.

Genomisch weist NCI-H1792 mehrere molekulare Veränderungen auf, die bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) häufig vorkommen. Es ist bekannt, dass sie eine KRAS-Mutation trägt, einen häufigen onkogenen Treiber beim Lungenadenokarzinom, der zu einer abnormen MAPK-Signalübertragung beiträgt. Die Zelllinie wurde zudem in proteomischen Studien untersucht, wobei ihr Proteinexpressionsprofil Einblicke in die Abhängigkeiten und Schwachstellen von Signalwegen geliefert hat. Proteomische Daten unterstreichen ihre Nützlichkeit für das Verständnis der Signalwegregulation und die Validierung von Wirkstoffzielen bei KRAS-mutierten Krebsarten. Diese Datensätze unterstreichen zudem ihre Einordnung in einen Subtyp von KRAS-getriebenen Krebsarten, die ausgeprägte Stoffwechsel- und Signalcharakteristika aufweisen.

Gewebe
Metastasen
Krankheit
Adenokarzinom der Lunge
Synonyme
  • H1792
  • H-1792
  • NCIH1792

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Zelltyp
Epithelial
Verdopplungszeit
45 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
NCI-H1792 (Cytion-Katalognummer 305835)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1495

05Expression und Anfälligkeit

Mutationsprofil
Mutation: CDKN2A, Einfach, p.Trp110Ter (c.330G>A) (p.Gly125Arg, c.373G>A), Heterozygot.Mutation, KRAS, Einfach, p.Gly12Cys (c.34G>T), Heterozygot, TP53, Einfach, c.672+1G>A, Homozygot, Anmerkung=Spleißspendermutation

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
50 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch