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Wil2-S
Gewebe
Spleen
Krankheit
Hereditäre Sphärozytose
Synonyme
WIL2-S, WIL2/S, WIL2S, WIL2 Secreting

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Wil2-S

Cell line · Artikelnummer 305905

WIL2-S is a human B-lymphoblastoid cell line derived from peripheral blood lymphocytes and immortalized by Epstein-Barr virus (EBV) infection. It originat...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

WIL2-S ist eine humane B-Lymphoblastoid-Zelllinie, die aus peripheren Blutlymphozyten gewonnen und durch Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) immortalisiert wurde. Sie stammt von einem gesunden erwachsenen Spender und weist typische Merkmale von EBV-transformierten B-Zellen auf, darunter Suspensionswachstum, Expression von B-Zell-Oberflächenmarkern und stabile Proliferation in Standard-Lymphoidkulturmedien. Als nicht aus Tumoren stammende, durch EBV immortalisierte lymphoblastische Linie wird WIL2-S häufig als Referenzmodell in der Immunologie, Genotoxizität und DNA-Reparaturforschung verwendet.

WIL2-S wurde aufgrund seines stabilen Karyotyps und seiner gut charakterisierten Reaktion auf DNA-schädigende Substanzen bereits umfassend in zytogenetischen und Mutagenese-Assays eingesetzt, insbesondere in Mikronukleus- und Chromosomeninstabilitätstests. Die Zelllinie ist in DNA-Reparaturwegen kompetent und dient als Vergleichsgrundlage in Studien zur Bewertung von oxidativem Stress, strahleninduzierten Schäden und chemotherapeutischer Genotoxizität. Aufgrund ihres lymphoiden Ursprungs und ihrer reproduzierbaren Wachstumseigenschaften eignet sie sich zur Bewertung klastogener und aneugenischer Effekte in vitro unter kontrollierten Versuchsbedingungen.

Da WIL2-S nicht aus einem bösartigen Tumor stammt, sondern eine durch EBV immortalisierte normale B-Zell-Linie darstellt, bietet sie ein wichtiges Basismodell zur Unterscheidung zwischen krebspezifischen molekularen Veränderungen und allgemeinen lymphoiden Zellreaktionen. Forscher verwenden diese Zelllinie häufig als nicht transformierte Referenz in Studien zur Genomstabilität, zur Signalübertragung von Immunzellen und zu Mechanismen der zellulären Stressreaktion.

Gewebe
Spleen
Krankheit
Hereditäre Sphärozytose
Synonyme
  • WIL2-S
  • WIL2/S
  • WIL2S
  • WIL2 Secreting

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Lymphoblast
Zelltyp
B-Zelle

04Bezeichner

Quellenangabe
Wil2-S (Cytion-Katalognummer 305905)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_3809

05Expression und Anfälligkeit

Mutationsprofil
Mutation: p.Ser1163Ala, homozygot

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Keine
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
5 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch