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A204 Zellen
Gewebe
Muskeln
Krankheit
Rhabdomyosarkom
Metastasenherd
Primärtumorlokalisation (Muskel)
Synonyme
A-204

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A204 Zellen

Cell line · Artikelnummer 300109

A204-Zellen sind menschliche Epithelzellen, die aus den Muskeln einer einjährigen Patientin mit Rhabdomyosarkom gewonnen wurden. Mit Anwendungsmöglichkeiten in der 3D-Zellkultur …

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

A204-Zellen sind menschliche Epithelzellen, die aus den Muskeln einer 1-jährigen Patientin mit Rhabdomyosarkom stammen. Mit Anwendungen in 3D-Zellkultur und tumorigenen Eigenschaften bieten A-204-Zellen die Möglichkeit, die Tumorbiologie und potenzielle therapeutische Maßnahmen zu untersuchen. Die aus Muskelgewebe gewonnenen A-204-Zellen sind der äußeren Zellschicht von Organen und Geweben sehr ähnlich.

Die A204-Zelllinie zeichnet sich durch einen aggressiven undifferenzierten Phänotyp aus, der sie zu einem wertvollen Modell für die Untersuchung der molekularen Mechanismen der Tumorentstehung und Metastasierung bei Weichteilsarkomen macht.

Das Vorhandensein spezifischer Isoenzyme, darunter AK-1, ES-D, G6PD, GLO-I, Me-2, PGM1 und PGM3, in A-204-Zellen gibt Aufschluss über ihre metabolischen Eigenschaften. Diese Isoenzyme könnten eine Rolle beim Verständnis der zellulären Prozesse spielen, die am Fortschreiten des Krebses und am Ansprechen auf die Behandlung beteiligt sind.

Diese Zellen weisen ein robustes Wachstum in vitro auf und wurden zur Untersuchung von Zellproliferation, Apoptose und Mechanismen der Arzneimittelresistenz verwendet. Die A204-Zelllinie ist auch für die Bewertung neuer Chemotherapeutika und für das Verständnis der Wechselwirkung zwischen Rhabdomyosarkomzellen und therapeutischen Wirkstoffen von großer Bedeutung.

Diese Zelllinie ist ein wichtiges Instrument für Krebsforscher, die wirksamere Behandlungen für Sarkome und andere bösartige Tumore entwickeln wollen.

Gewebe
Muskeln
Krankheit
Rhabdomyosarkom
Metastasenherd
Primärtumorlokalisation (Muskel)
Anwendungen
Forschung zum Rhabdomyosarkom; Biologie pädiatrischer Sarkome; Untersuchungen zur Muskeldifferenzierung; Arzneimittelsensitivität; präklinische Sarkommodelle
Synonyme
  • A-204

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
Ohne Gentechnik
Angaben zum GVO-Status
No genetic modification; wildtype rhabdomyosarcoma cell line
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Zelltyp
Rhabdomyosarkom-Zellen
Tumorauslösend
In Nacktmäusen. Bildet kleine bösartige Tumore, die mit dem embryonalen Rhabdomyosarkom konform sind.
Ploidie-Status
Diploid und tetraploid
MSI-Status
Stabil (MSS)
Verdopplungszeit
26 bis 36 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
A204 (Cytion Katalognummer 300109)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1058

05Expression und Anfälligkeit

Isoenzyme
PGM3, 1, PGM1, 1, ES-D, 1, Me-2, 1, AK-1, 1, GLO-1, 1, G6PD, B

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Split-Verhältnis
1 bis 5
Aussaatdichte
0,5 bis 1 x 104 Zellen/cm2
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 2 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 bis 48 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
1 Jahr