Zum Inhalt springen
Gewebe
Prostata
Synonyme
RWPE1

Dokumente

RWPE-1

Cell line · Artikelnummer 305217

€650.00zzgl. MwSt. und Versandkosten

Anpassung / Empfehlungen

Auf Lager
Charge
Empfohlen (frischeste Charge)
  • CoA
1

01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die RWPE-1-Zelllinie, die aus dem Prostataepithel eines 54-jährigen kaukasischen Mannes ohne Anzeichen von Prostatakrebs stammt, ist eine wertvolle Ressource für die biomedizinische Forschung, insbesondere für Studien zur Biologie der Prostata und zu Krebs. Diese Epithelzellen, die sich durch ihre adhärenten Wachstumseigenschaften und ihre typische epitheliale Morphologie auszeichnen, wurden mit einem replikationsdefizienten Retrovirus immortalisiert, das das E7-Gen des humanen Papillomavirus 18 (HPV-18) trägt, welches das Retinoblastom-Protein inaktiviert und die zelluläre Immortalisierung fördert.

RWPE-1-Zellen, die aus einer normalen menschlichen Prostata stammen, werden in der Prostatakrebsforschung verwendet, obwohl ihre Androgenrezeptorexpression relativ bescheiden ist, insbesondere im Vergleich zu Zelllinien, die aus tumorigenem Prostatakrebs stammen. Die epitheliale Zelllinie RWPE-1 exprimiert die Cytokeratine 8 und 18, was ihre epitheliale Abstammung bestätigt. Während RWPE-1-Zellen Tumorsuppressoren wie p53 und pRB exprimieren, was ihre nicht-tumorigene Natur widerspiegelt, ist die Expression prostataspezifischer Marker wie Kallikrein 3 (KLK3) oder PSA unter Standardkulturbedingungen im Allgemeinen gering oder nicht vorhanden.

In 3D-Kulturen, wie sie in Matrigel gebildet werden, können sich menschliche Zellen RWPE-1 zu azinären Strukturen organisieren, die an die normale Architektur der Prostata erinnern. Wenn es um die Sekretion von PSA (Prostata-spezifisches Antigen) als Reaktion auf Androgenstimulation geht, zeigen RWPE-1-Zellen im Vergleich zu Prostatakrebszelllinien eine weniger ausgeprägte Reaktion. RWPE-1-Zellen sind daher ein wertvolles Modell für das Verständnis der grundlegenden Eigenschaften normaler Prostataepithelzellen.

Die nicht-tumorigene Natur von RWPE-1 dient als Modell für die Untersuchung des Übergangs zur tumorigenen Transformation und der Dynamik von Krebszellen, einschließlich metastasierender Prostatakrebszellen und der Prostatakarzinogenese. Die Einbeziehung von Faktoren wie EGF und Wachstumshormon in die Kulturbedingungen kann die an der Prostatahyperplasie und dem Fortschreiten in Richtung Prostatakrebs beteiligten Stoffwechselwege weiter aufklären. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass RWPE-1-Zellen ein umfassendes Verständnis von Prostatakrebs ermöglichen, von seiner Entstehung in Prostatazelllinien bis hin zu seiner Manifestation bei Prostatakrebspatienten.

Gewebe
Prostata
Synonyme
  • RWPE1

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelial
Zelltyp
Epithelzelle der Prostata
Karyotyp
RWPE-1-Zellen haben eine diploide Chromosomenploidie und zeigen Chromosomenvariationen wie 45, X,-Y und 51, XY.

04Bezeichner

Quellenangabe
RWPE-1 (Cytion-Katalognummer 305217)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_3791

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
K-SFM (Wir liefern dieses Produkt nicht; bitte beachten Sie andere Anbieter. Bitte lassen Sie uns wissen, wenn Sie weitere Unterstützung benötigen)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 0,05 mg/ml BPE, 5 ng/ml EGF. Das Medium sollte nicht vollständig filtriert werden. Geben Sie BPE und EGF zu 10 ml hinzu und mischen Sie diese Mischung nach steriler Filtration mit dem Medium.
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
54 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch