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Hela-Luc
Gewebe
Gebärmutter, Gebärmutterhals
Krankheit
Humanes Papillomavirus-bedingtes endozervikales Adenokarzinom

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Hela-Luc

Cell line · Artikelnummer 305664

HeLa-Luc cells are a bioluminescent derivative of the human HeLa cervical adenocarcinoma cell line that have been engineered to constitutively express a l...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

HeLa-Luc-Zellen sind eine biolumineszente Variante der menschlichen HeLa-Zelllinie für das zervikale Adenokarzinom, die gentechnisch so verändert wurde, dass sie ein Luziferase-Reportergen konstitutiv exprimiert. Nach Verabreichung des Substrats Luciferin senden diese Zellen ein quantifizierbares Lumineszenzsignal aus, das direkt mit der Anzahl lebensfähiger Zellen und der Stoffwechselaktivität korreliert. Diese Eigenschaft ermöglicht eine sensitive, nicht-invasive Überwachung der Proliferation, des Überlebens und der Ausbreitung von Tumorzellen sowohl in In-vitro-Assays als auch in In-vivo-Bildgebungsanwendungen. HeLa-Luc-Zellen behalten die robusten Wachstumseigenschaften und die epitheliale Morphologie der ursprünglichen HeLa-Zellen bei und bieten gleichzeitig eine zusätzliche optische Messgröße für longitudinale experimentelle Analysen.

Der Luciferase-exprimierende Phänotyp macht HeLa-Luc-Zellen besonders nützlich für Xenotransplantat- und Metastasierungsstudien in immunsupprimierten Tiermodellen, wo die Echtzeit-Biolumineszenz-Bildgebung genutzt werden kann, um die Tumorlast und das Ansprechen auf die Therapie im Zeitverlauf zu verfolgen. In zellbasierten Assays werden diese Zellen häufig für das Hochdurchsatz-Wirkstoffscreening, Zytotoxizitätstests, die Bewertung von Genübertragungssystemen sowie für Untersuchungen zur Signalübertragung und Apoptose von Krebszellen eingesetzt. Die stabile Reporter-Expression ermöglicht zudem eine reproduzierbare Quantifizierung in Kokultursystemen und experimentellen Modellen, die eine dynamische Überwachung der Zellviabilität oder Transkriptionsaktivität erfordern.

Wie die parentalen HeLa-Zellen weisen auch HeLa-Luc-Zellen die genomische Instabilität und hohe Proliferationskapazität auf, die für transformierte Gebärmutterhalskrebszellen charakteristisch sind, die mit dem humanen Papillomavirus Typ 18 (HPV-18) assoziiert sind. Experimentelle Bedingungen, das Design des Luciferase-Vektors, die Promotorauswahl und die Selektionsstrategie können zwischen Laboren oder kommerziellen Anbietern variieren und möglicherweise die Reporterintensität und die langfristige Expressionsstabilität beeinflussen. Forscher sollten daher vor dem groß angelegten experimentellen Einsatz die Luciferase-Aktivität, die Wachstumskinetik und die phänotypische Konsistenz unter ihren spezifischen Kultur- und Assay-Bedingungen überprüfen.

Gewebe
Gebärmutter, Gebärmutterhals
Krankheit
Humanes Papillomavirus-bedingtes endozervikales Adenokarzinom

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This cell line contains a stably integrated firefly luciferase reporter cassette (Luc2, codon-optimized) introduced via replication-incompetent lentiviral transduction. The resulting polyclonal cell population was maintained under puromycin selection (1–5 µg/mL). S1 containment is required. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
Hela-Luc (Cytion-Katalognummer 305664)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_YA88

05Expression und Anfälligkeit

Antigenexpression
Luc2 (Firefly, codonoptimiert)
Isoenzyme
G6PD, A
Anfälligkeit für Viren
Poliovirus 1, 2, 3, vesikuläre Stomatitis (Indiana), Enzephalomyokarditis, Adenovirus 5
Reverse Transkriptase
Negativ
Produkte
Keratin

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
EMEM (MEM Eagle), w: 2 mM L-Glutamin, w: 2,2 g/L NaHCO3, w: EBSS (Cytion-Artikelnummer 820100a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS und 1% NEAA
Dissoziationsreagenz
Accutase
Aussaatdichte
1 bis 3 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 200 x g for 5 minutes, carefully discard the supernatant containing freezing medium.

  7. Follow the procedure described under Post-Thaw Recovery

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir vollständiges Wachstumsmedium + 10 % DMSO, um eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen zu gewährleisten.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
30,5 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Afroamerikaner