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Hela 229
Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Humanes Papillomavirus-bedingtes endozervikales Adenokarzinom
Synonyme
HeLa-229, HeLa229

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Hela 229

Cell line · Artikelnummer 305056

The HeLa 229 cell line is a clonal derivative of the original HeLa cell line, which was the first human cell line to be continuously cultured. HeLa cells ...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die HeLa-229-Zelllinie ist ein klonales Derivat der ursprünglichen HeLa-Zelllinie, die die erste menschliche Zelllinie war, die kontinuierlich kultiviert wurde. Die HeLa-Zellen wurden aus Gebärmutterhalskrebszellen von Henrietta Lacks aus dem Jahr 1951 gewonnen. Die Unterlinie HeLa 229 wird aufgrund ihres robusten Wachstums und ihrer Anpassungsfähigkeit unter Laborbedingungen in verschiedenen Bereichen der biomedizinischen Forschung eingesetzt, darunter Krebsforschung, Arzneimittelentwicklung und Toxikologie.

Eines der Hauptmerkmale der HeLa 229-Zelllinie ist ihr aggressives Wachstum und ihre Proliferation, was auf den krebsartigen Ursprung der Zellen zurückzuführen ist. Dies macht sie besonders nützlich für Studien, die eine hohe Zellausbeute und ein schnelles Wachstum erfordern, wie z. B. das Hochdurchsatz-Screening für die Arzneimittelentdeckung. HeLa-229-Zellen lassen sich auch sehr gut genetisch manipulieren, so dass Forscher fremde Gene oder spezifische Mutationen einführen können, um deren Auswirkungen auf das Zellverhalten und die Pathologie zu untersuchen.

HeLa-229-Zellen sind nach wie vor ein wichtiges Modell in der Virologie, da sie für eine Vielzahl von Viren empfänglich sind. Diese Anfälligkeit macht sie zu einem ausgezeichneten Instrument für die Untersuchung viraler Lebenszyklen, von Wirt-Virus-Interaktionen und der Wirksamkeit antiviraler Wirkstoffe. Die Zelllinie hat auch dazu beigetragen, unser Verständnis grundlegender zellulärer Prozesse wie DNA-Replikation, Transkription und Apoptose zu vertiefen.

Trotz ihres Nutzens wirft die Verwendung von HeLa-Zellen, einschließlich HeLa 229, ethische Überlegungen hinsichtlich der Einwilligung und der Herkunft der Zelllinie auf, da die Zellen ursprünglich ohne die Einwilligung von Henrietta Lacks oder ihrer Familie gewonnen wurden. Die laufende Forschung mit HeLa-Zellen leistet jedoch aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften und ihrer historischen Bedeutung für die Entwicklung der modernen Zellbiologie weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaft.

Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Humanes Papillomavirus-bedingtes endozervikales Adenokarzinom
Synonyme
  • HeLa-229
  • HeLa229

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelial
Verdopplungszeit
26 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
Hela 229 (Cytion-Katalognummer 305056)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1276

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
EMEM (MEM Eagle), w: 2 mM L-Glutamin, w: 2,2 g/L NaHCO3, w: EBSS (Cytion-Artikelnummer 820100a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS, 1% NEAA und 1,0 mM Natriumpyruvat
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
31 Jahre