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HMy2.CIR
Gewebe
B-Lymphoblasten
Synonyme
Hmy.2 CIR, HMy2.CIR, C1R

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HMy2.CIR

Cell line · Artikelnummer 305126

The HMy2.CIR cell line was developed through gamma irradiation and subsequent selection for the loss of HLA class I antigen expression from the HMy.2 B ly...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die HMy2.CIR-Zelllinie wurde durch Gammabestrahlung und anschließende Selektion auf den Verlust der HLA-Klasse-I-Antigen-Expression aus der HMy.2 B-Lymphoblastoid-Zelllinie entwickelt. Diese elterliche Zelllinie ist eine schnell wachsende Mutante, die von der ARH-77-Zelllinie abstammt. HMy2.CIR-Zellen sind als Wirte für transfizierte Klasse-I-Haupthistokompatibilitätsantigene besonders wertvoll und bieten eine vielseitige Plattform zur Untersuchung der Antigenpräsentation und der Mechanismen der Immunantwort.

Die ARH-77-Zelllinie, von der HMy2.CIR letztlich abstammt, ist bekanntermaßen positiv für das Epstein-Barr-Nuclear-Antigen (EBNA+) und das Epstein-Barr-Virus-Capsid-Antigen (EBVCA+). Folglich wird davon ausgegangen, dass die HMy2.CIR-Zelllinie ebenfalls EBNA-positiv ist. Diese Zelllinie zeichnet sich durch die Expression geringer Mengen von HLA Cw4 aus, exprimiert aber keine Produkte des HLA A- oder B-Locus. Dieses einzigartige Antigenexpressionsprofil macht die HMy2.CIR-Zellen zu einem nützlichen Modell für die immunologische Forschung, insbesondere für die Untersuchung der HLA-Klasse-I-beschränkten Antigenverarbeitung und -präsentation.

Gewebe
B-Lymphoblasten
Synonyme
  • Hmy.2 CIR
  • HMy2.CIR
  • C1R

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Lymphoblasten

04Bezeichner

Quellenangabe
HMy2.CIR (Cytion Katalognummer 305126)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_3714

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
IMDM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 25 mM HEPES, w: 1,0 mM Natriumpyruvat, w: 3,024 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820800a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Subkultivierung
Homogenisieren Sie die Zellsuspension im Kolben vorsichtig durch Auf- und Abpipettieren und entnehmen Sie dann eine repräsentative Probe, um die Zelldichte pro ml zu bestimmen. Verdünnen Sie die Suspension mit frischem Kulturmedium auf eine Zellkonzentration von 1 x 105 Zellen/ml und füllen Sie die angepasste Suspension zur weiteren Kultivierung in neue Kolben.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
33 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch