MDA-MB-231-GFP
Cell line · Artikelnummer 305691
MDA-MB-231-GFP is a fluorescently labeled variant of the widely used MDA-MB-231 human breast cancer cell line, engineered to express green fluorescent pro...
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01Allgemeine Informationen
- Beschreibung
MDA-MB-231-GFP ist eine fluoreszenzmarkierte Variante der weit verbreiteten menschlichen Brustkrebszelllinie MDA-MB-231, die so modifiziert wurde, dass sie über lentivirale Transduktion grün fluoreszierendes Protein (GFP) exprimiert. Diese Modifikation ermöglicht die Echtzeit-Visualisierung und Quantifizierung der Tumorzelldynamik sowohl in vitro als auch in vivo und erleichtert so die detaillierte Analyse von Tumor-Stroma-Interaktionen, Zellproliferation und metastatischem Verhalten. Die ursprüngliche MDA-MB-231-Zelllinie stammt aus einem Pleuraerguss einer Patientin mit dreifach negativem Brustkrebs (TNBC) und zeigt ein aggressives, invasives Verhalten mit einem mesenchymalen Phänotyp, was sie zu einem grundlegenden Modell für die Erforschung der Pathophysiologie und der Therapieresistenz von TNBC macht.
In Kokultur-Experimenten mit humanen mesenchymalen Stamm-/Stromazellen (MSCs) zeigten MDA-MB-231-GFP-Zellen eine deutlich verstärkte Proliferation und ein verstärktes tumorförderndes Verhalten. Studien zeigten, dass der direkte Kontakt mit MSCs – und nicht nur lösliche Faktoren allein – für diesen Effekt entscheidend ist. Insbesondere führte die Kokultur mit MSCs nach vier Tagen zu einem Anstieg der MDA-MB-231-GFP-Zellproliferation um 39,5 % im Vergleich zur Monokultur und induzierte die Expression von CD90 auf einer Untergruppe von Brustkrebszellen – einem Marker, der unter Standardbedingungen nicht exprimiert wird. Diese durch MSCs induzierte CD90-Expression erforderte eine direkte Zell-Zell-Interaktion und wurde durch die Blockade von Gap Junctions oder der Notch-Signalübertragung teilweise gehemmt, was auf die Beteiligung spezifischer interzellulärer Kommunikationswege hindeutet.
In vivo führte die gemeinsame Injektion von MDA-MB-231-GFP-Zellen und MSCs in immundefiziente NOD/scid-Mäuse im Vergleich zur Injektion von Krebszellen allein zu einem etwa zehnfach erhöhten Tumorvolumen und einem gesteigerten Metastasierungspotenzial. Diese Tumoren wiesen eine erhöhte Vaskularisierung und eine höhere Lebensfähigkeit auf und behielten eine kleine CD90-positive Population bei, was die in-vitro-Befunde untermauerte. Zusammengenommen positionieren diese Studien MDA-MB-231-GFP als robustes Modell zur Untersuchung von Tumor-Stroma-Wechselwirkungen, MSC-induzierter phänotypischer Plastizität und Mechanismen der Tumorprogression bei dreifach-negativem Brustkrebs.
Genetische Modifikation: Stabil modifiziert durch replikationsinkompetente lentivirale Transduktion zur Expression des grün fluoreszierenden Proteins ZsGreen1 als Reporter; wird als polyklonale Population unter Puromycin-Selektion (1–5 µg/mL) gehalten. Sicherheitsstufe S1/BSL-1.
- Gewebe
- Metastasen
- Krankheit
- Adenokarzinom der Brust
- Metastasenherd
- Pleuraerguss
02Klassifizierung
- Organismus
- Mensch
- Sex
- Weiblich
- Wachstumseigenschaften
- Anhänger
- GVO-Status
- GMO-S1
- Angaben zum GVO-Status
- GMO-S1: This cell line contains a stably integrated ZsGreen1 green fluorescent protein reporter introduced via replication-incompetent lentiviral transduction. The resulting polyclonal cell population was maintained under puromycin selection (1–5 µg/mL). S1 containment is required. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
- Biologische Sicherheitsstufe
- 1
03Merkmale
- Morphologie
- Epithelial
04Bezeichner
- Quellenangabe
- MDA-MB-231-GFP (Cytion-Katalognummer 305691)
- NCBI-Steuer-ID
- 9606
- Cellosaurus
- CVCL_E2QK
05Expression und Anfälligkeit
- Antigenexpression
- ZsGreen1 (grün fluoreszierendes Protein)
- Mutationsprofil
- Mutation: p.Gly464Val, Heterozygot; Mutation: p.Gly13Asp, Heterozygot; Mutation: p.Arg280Lys, Homozygot
06Handhabung und Kultur
- Nährmedium
- DMEM:Ham's F12 (1:1), w: 3,1 g/L Glucose, w: 1,6 mM L-Glutamin, w: 15 mM HEPES, w: 1,0 mM Natriumpyruvat, w: 1,2 g/L NaHCO3 (Cytion 820400a)
- Inkubationsatmosphäre
37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.
- Nahrungsergänzungsmittel
- Ergänzen Sie das Medium mit 5% FBS
- Dissoziationsreagenz
- Accutase
- Auftauen und Kultivierung
Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.
Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.
For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.
Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.
Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.
Centrifuge the mixture at 200 x g for 5 minutes, carefully discard the supernatant containing freezing medium.
Follow the procedure described under Post-Thaw Recovery
07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung
- Gefriermedium
- Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir vollständiges Wachstumsmedium + 10 % DMSO, um eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen zu gewährleisten.
- Lagerbedingungen
Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.
- Versandbedingungen
Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.
08Spender
- Alter des Spenders
- 51 Jahre
- Ethnische Zugehörigkeit
- Kaukasisch
09Rechtliches und Sicherheit
- Sicherheitshinweise
- Wenn Sie planen, ein Kryovial in flüssigem Stickstoff zu lagern, um es später aufzutauen, müssen Sie strenge Sicherheitsmaßnahmen einhalten. Geeignete Schutzhandschuhe und -kleidung sind unerlässlich, und beim Transfer der gefrorenen Proben in den oder aus dem Flüssigstickstofftank ist das Tragen einer Gesichtsmaske oder einer Schutzbrille erforderlich. Damit soll die Verletzungsgefahr durch mögliche Explosionen der Kryovials bei der Entnahme, die zum Herausschleudern von scharfen Fragmenten führen können, verringert werden.
- Garantie
Bei Cytion stehen wir hinter der Qualität und Lebensfähigkeit unserer Produkte. Wir garantieren, dass unsere Zellen zu Beginn der Kultur für 60 Tage nach dem Versand aus unseren Einrichtungen lebensfähig sind. Wir versichern, dass alle Materialien mit den im Analysezertifikat und/oder Produktblatt beschriebenen Spezifikationen übereinstimmen
Ausführliche Informationen finden Sie in unserer <a href=""/Who-we-are/Warranty/"" hreflang=""x-default"">Garantieerklärung
- Materialübertragungsvereinbarung erforderlich
- Ja
