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TE10
Gewebe
Speiseröhre
Krankheit
Plattenepithelkarzinom
Synonyme
TE-10

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TE10

Cell line · Artikelnummer 305455

Die Zelllinie TE10 gehört zur TE-Serie, einer in Japan etablierten Sammlung von Speiseröhrenkrebsmodellen, die speziell aus einem gut differenzierten Plattenepithelkarzinom...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie TE10 ist Teil der TE-Serie, einer in Japan etablierten Sammlung von Speiseröhrenkrebsmodellen, die speziell aus einem gut differenzierten Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre gewonnen wurden. TE10-Zellen zeichnen sich durch ihre epitheliale Morphologie und ihr Wachstum in Monoschichtkultur aus. Diese Zellen stammen aus einer Primärläsion ohne vorherige Strahlenexposition, wodurch sie repräsentativ für die Biologie unbehandelter Tumoren sind.

TE10 weist mehrere wichtige genetische Veränderungen auf, die mit dem Fortschreiten von Speiseröhrenkrebs in Verbindung stehen. Dazu gehören die Amplifikation und Überexpression des c-erbB-Gens, die Koamplifikation der Protoonkogene int-2 und hst-1 sowie die Dysregulation von Wachstumsfaktoren wie TGF-α und EGF-R. Diese molekularen Merkmale machen TE10 zu einem wertvollen Modell für die Untersuchung von Signalwegen, die am Tumorwachstum beteiligt sind, wie beispielsweise der Signalweg des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR). Darüber hinaus wurde die Zelllinie zur Untersuchung von Reaktionen auf zielgerichtete Therapien und Chemotherapeutika eingesetzt, was Aufschluss über Mechanismen der Arzneimittelresistenz gibt.

TE10-Zellen werden aufgrund ihrer Fähigkeit, Kolonien in Weichagar zu bilden und ein verankerungsunabhängiges Wachstum zu zeigen, häufig auch in Invasions- und Migrationsassays eingesetzt. Diese Eigenschaften unterstreichen ihre Nützlichkeit bei der Erforschung der molekularen Treiber der Metastasierung. Die konsistente Leistungsfähigkeit der Zelllinie in Experimenten zur Tumorbiologie und Pharmakologie macht sie zu einem wichtigen Werkzeug für die translationale Krebsforschung, insbesondere für die Entwicklung von Therapiestrategien gegen das Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre.

Gewebe
Speiseröhre
Krankheit
Plattenepithelkarzinom
Synonyme
  • TE-10

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Zelltyp
Epithelzelle
Verdopplungszeit
30 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
TE10 (Cytion-Katalognummer 305455)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1760

05Expression und Anfälligkeit

Isoenzyme
LD, NP
Mutationsprofil
Mutation: TP53, einfach, p.Cys242Tyr (c.725G>A), nicht näher bezeichnet

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, mit 2,1 mM stabilem Glutamin und 2,0 g/l NaHCO₃ – Medium (Cytion 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Flüssigkeitswechsel
1 bis 2 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
58 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Japanisch