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KHOS-NP-Zellen
Gewebe
Knochen
Krankheit
Osteosarkom
Synonyme
KHOS/NP, KHOS NP, KHOSNP, R-970-5, KHOS

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KHOS-NP-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300235

KHOS-NP ist eine Zelllinie, die aus der HOS-Zelllinie durch Transformation mit dem Kirsten-Maus-Sarkomvirus (Ki-MSV) gewonnen wurde. Der Transformationsprozess hat...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

KHOS-NP ist eine Zelllinie, die aus der HOS-Zelllinie durch Transformation mit dem Kirsten-Maus-Sarkom-Virus (Ki-MSV) gewonnen wurde. Der Transformationsprozess hat zu einer hochgradig tumorigenen Zelllinie geführt, die sich durch mehrere charakteristische Eigenschaften auszeichnet und daher für bestimmte Forschungsanwendungen wertvoll ist. Insbesondere sind die KHOS-NP-Zellen besonders nützlich für die Herstellung von MSV-Pseudotypen mit verschiedenen ekotropen und xenotropen murinen Leukämieviren, was für Studien interessant ist, die sich auf die Virusreplikation, Onkogenese und damit verbundene Signalwege konzentrieren.

KHOS-NP-Zellen weisen adhärente Wachstumseigenschaften auf und stammen aus dem Knochengewebe einer weißen, erwachsenen Frau. Die Zellen tragen das Ki-MSV-Genom, produzieren jedoch keine infektiösen Viruspartikel oder viralen Antigene, sodass sie für bestimmte In-vitro-Forschungssituationen, in denen die Produktion infektiöser Viren ein Problem darstellen würde, unbedenklich sind. Trotzdem behalten die KHOS-NP-Zellen eine hohe Sättigungsdichte bei und weisen eine hohe Plattierungseffizienz in Weichagar auf, was auf robuste proliferative und verankerungsunabhängige Wachstumseigenschaften hinweist, die für transformierte und tumorogene Zelllinien typisch sind.

In vivo sind KHOS-NP-Zellen hochgradig tumorigen, mit einer Tumorbildungsrate von 100 % bei Nacktmäusen innerhalb von 21 Tagen nach der Inokulation, wenn sie subkutan mit 107 Zellen injiziert werden. Diese Eigenschaften machen die KHOS-NP-Zelllinie zu einem wertvollen Modell für die Untersuchung der Sarkomentwicklung, der Tumorbiologie und der molekularen Mechanismen, die der Onkogenese zugrunde liegen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass KHOS-NP-Zellen nicht für therapeutische oder In-vivo-Anwendungen geeignet sind und ihre Verwendung auf kontrollierte Versuchsbedingungen in einer Forschungsumgebung beschränkt sein sollte.

Gewebe
Knochen
Krankheit
Osteosarkom
Synonyme
  • KHOS/NP
  • KHOS NP
  • KHOSNP
  • R-970-5
  • KHOS

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Fibroblastenähnlich
Tumorauslösend
Ja, an nackten Mäusen.

04Bezeichner

Quellenangabe
KHOS-NP (Cytion-Katalognummer 300235)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_2546

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
EMEM (MEM Eagle), w: 2 mM L-Glutamin, w: 2,2 g/L NaHCO3, w: EBSS (Cytion-Artikelnummer 820100a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS und 1% NEAA
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
2 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
13 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch