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LCLC-103H-Zellen
Gewebe
Lunge
Krankheit
Großzelliges Karzinom
Metastasenherd
Pleuraerguss
Synonyme
LCLC103H, Large Cell Lung Cancer-103H

Dokumente

LCLC-103H-Zellen

Cell line · Artikelnummer 300169

Die Zelllinie LCLC-103H stammt aus einem großzelligen Lungenkarzinom (LCLC) und wurde speziell aus dem Pleuraerguss eines erwachsenen männlichen Patienten mit … gewonnen.

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie LCLC-103H stammt von einem großzelligen Lungenkarzinom (LCLC), das speziell aus dem Pleuraerguss eines erwachsenen männlichen Patienten mit der Diagnose eines großzelligen Lungenkarzinoms mit Riesenzellen gewonnen wurde. Der Patient hatte sich zuvor einer Chemo- und Strahlentherapie unterzogen. Diese Zelllinie zeichnet sich besonders durch die teilweise Expression neuroendokriner Marker aus, die typischerweise mit kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) und bestimmten neuroendokrinen Tumoren assoziiert sind. Insbesondere das mit dem monoklonalen Antikörper RNL-1 nachgewiesene Antigen weist in LCLC-103H-Zellen eine fokale Oberflächenexpression auf, die derjenigen ähnelt, die in einigen neuroendokrinen Karzinomen beobachtet wird. Die Expression ist jedoch nicht in allen Zellen gleich, was auf eine Heterogenität innerhalb der Zellpopulation hinweist.

LCLC-103H wird in der Literatur als PAS (Periodic Acid-Schiff) negativ beschrieben, was es von anderen Lungenkrebs-Subtypen unterscheidet. Er weist auch eine bemerkenswerte Stromabildung auf, was ein wesentliches Merkmal seines histopathologischen Profils ist. Darüber hinaus ist bekannt, dass diese Zelllinie das Proto-Onkogen MYC überexprimiert, das eine entscheidende Rolle bei der Zellproliferation und Tumorentstehung spielt. Immunzytochemische Untersuchungen haben gezeigt, dass LCLC-103H nicht das gesamte Spektrum der neuroendokrinen Differenzierung von SCLC aufweist, da ihm die Reaktivität mit anderen neuroendokrinen Markern fehlt, die beispielsweise durch die Antikörper RNL-2 und RNL-3 identifiziert werden. Diese Unterscheidung ist entscheidend für die Abgrenzung von LCLC gegenüber SCLC, das aggressiver ist und in der Regel eine höhere Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Chemotherapeutika aufweist. Das einzigartige Expressionsprofil von LCLC-103H macht es zu einem wertvollen Modell für die Untersuchung der molekularen und immunologischen Merkmale des großzelligen Lungenkarzinoms und seiner Überschneidung mit neuroendokrinen Merkmalen.

Gewebe
Lunge
Krankheit
Großzelliges Karzinom
Metastasenherd
Pleuraerguss
Synonyme
  • LCLC103H
  • Large Cell Lung Cancer-103H

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Pleomorph
Ploidie-Status
Aneuploid
Verdopplungszeit
26 Stunden

04Bezeichner

Quellenangabe
LCLC-103H (Cytion Katalognummer 300169)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1375

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
0,5 bis 1 x 104 Zellen/cm2
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Die Zellen erholen sich innerhalb von 24 Stunden vom Einfrieren.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
61 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch