Zum Inhalt springen
A-253
Gewebe
Submandibuläre Drüsen
Krankheit
Plattenepithelkarzinom
Synonyme
A 253, A253

Dokumente

A-253

Cell line · Artikelnummer 305524

The A-253 cell line is a human epithelial cell line derived from an epidermoid carcinoma of the submaxillary salivary gland. This cell model is widely use...

€550.00zzgl. MwSt. und Versandkosten
Auf Lager
Charge
Empfohlen (frischeste Charge)
  • CoA
1

01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie A-253 ist eine menschliche Epithelzelllinie, die aus einem epidermoiden Karzinom der submaxillären Speicheldrüse gewonnen wurde. Dieses Zellmodell wird häufig zur Untersuchung der Pathophysiologie der Speicheldrüsen eingesetzt, insbesondere im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen wie dem Sjögren-Syndrom (SS). Das SS ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die die exokrinen Drüsen befällt und zu Symptomen wie Mundtrockenheit (Xerostomie) und trockenen Augen (Keratokonjunktivitis sicca) sowie zu Schäden am Drüsengewebe führt. In A-253-Zellen haben Studien gezeigt, dass bestimmte bei SS-Patienten vorkommende Autoantikörper, wie Anti-Ro und Anti-La, die Apoptose sowohl über intrinsische als auch über extrinsische Signalwege auslösen können. Dies geschieht über Wechselwirkungen mit Fc-Gamma (Fcγ)-Rezeptoren auf der Zelloberfläche, was zur Internalisierung dieser Autoantikörper und zur Aktivierung apoptotischer Signalkaskaden unter Beteiligung von Caspasen, insbesondere Caspase-3, Caspase-8 und Caspase-9, führt.

In der Forschung wurden zudem die Wirkungen pflanzlicher Polysaccharide auf die A-253-Zelllinie untersucht, insbesondere solche aus Dendrobium officinale, die potenzielle schützende Wirkungen gegen die durch den Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α) induzierte Apoptose gezeigt haben. Bei Vorbehandlung mit diesen Polysacchariden zeigen A-253-Zellen eine Verringerung der durch TNF-α induzierten Apoptose-Marker, wie beispielsweise eine verminderte Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), ein erhaltenes mitochondriales Membranpotential und eine reduzierte Translokation des Kernfaktors Kappa B (NF-κB) in den Zellkern. Diese Beobachtungen deuten auf eine mögliche Rolle solcher Polysaccharide bei der Milderung immunbedingter Schäden in den Speicheldrüsen sowie auf einen neuen therapeutischen Ansatz für Autoimmunerkrankungen wie das Sjögren-Syndrom (SS) hin, bei denen eine übermäßige Apoptose zur Drüsenfunktionsstörung und Entzündung beiträgt.

Insgesamt dienen A-253-Zellen als wichtiges Modell zum Verständnis der Apoptose von Speicheldrüsenzellen und der molekularen Mechanismen, die den autoimmunen Schäden an den Speicheldrüsen zugrunde liegen. Dazu gehört die Untersuchung der Caspase-Aktivierung, der Destabilisierung der Mitochondrien und der Wirkungen proinflammatorischer Zytokine, die sowohl für das Sjögren-Syndrom als auch für umfassendere Untersuchungen zur Widerstandsfähigkeit von Epithelzellen und zu Immuninteraktionen relevant sind.

Gewebe
Submandibuläre Drüsen
Krankheit
Plattenepithelkarzinom
Synonyme
  • A 253
  • A253

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelial
Tumorauslösend
Ja, bei Nacktmäusen und bei neugeborenen Mäusen, die mit Anti-Thymozyten-Serum behandelt wurden

04Bezeichner

Quellenangabe
A-253 (Cytion-Katalognummer 305524)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1060

05Handhabung und Kultur

Nährmedium
McCoys 5a, w: 3,0 g/L Glucose, w: stabiles Glutamin, w: 2,0 mM Natriumpyruvat, w: 2,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820200a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
2–4 × 10⁴/cm²
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

06Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

07Spender

Alter des Spenders
54 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Europäisch