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HUH-1
Gewebe
Leber
Krankheit
Hepatozelluläres Karzinom bei Erwachsenen
Synonyme
huH-1, HuH-1, huH 1, HuH1, HUh1, HUH1, huH1

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HUH-1

Cell line · Artikelnummer 305553

The HuH-1 cell line is derived from a human hepatocellular carcinoma (HCC) and is used extensively in liver cancer research. This cell line has shown the ...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die HuH-1-Zelllinie stammt aus einem humanen hepatozellulären Karzinom (HCC) und wird in der Leberkrebsforschung in großem Umfang eingesetzt. Diese Zelllinie hat gezeigt, dass sie verschiedene leberspezifische Proteine produzieren und absondern kann, darunter auch solche, die typischerweise im menschlichen Plasma vorkommen. Insbesondere können HuH-1-Zellen, wie auch andere humane Hepatomzelllinien, in Kultur das Hepatitis-B-Oberflächenantigen (HBsAg) exprimieren und freisetzen, was ein Modell für die Untersuchung von Mechanismen des Hepatozellulären Karzinoms im Zusammenhang mit dem Hepatitis-B-Virus darstellt. Die Fähigkeit, HBsAg in Kultur zu produzieren, deutet darauf hin, dass HuH-1-Zellen differenzierte Funktionen beibehalten, die denen von Leberzellen in vivo ähneln.

HuH-1-Zellen spielen zudem eine entscheidende Rolle bei der Erforschung regulatorischer Mechanismen bei Leberkrebs, insbesondere solcher, an denen mikroRNAs und deren Zielgene beteiligt sind. So haben Studien beispielsweise gezeigt, dass eine Hochregulation von miR-182 das Metastasierungspotenzial von HCC-Zellen, einschließlich HuH-1, verstärken kann, indem es den Metastasierungssuppressor 1 (MTSS1) herunterreguliert. Diese Herunterregulierung fördert das invasive Verhalten und unterstreicht die Rolle spezifischer mikroRNAs bei der Modulation der Genexpression und der Beeinflussung des Verhaltens von Krebszellen. Solche Erkenntnisse sind wertvoll für das Verständnis des Fortschreitens von HCC und die Entwicklung zielgerichteter therapeutischer Strategien.

Der Nutzen der HuH-1-Zelllinie erstreckt sich auf die Erforschung der Tumormikroumgebung und ihrer Wechselwirkungen mit viralen Elementen, was sie zu einem geeigneten Modell für die Untersuchung der komplexen Zusammenhänge zwischen Onkogenen, Suppressorgenen und viralen Proteinen macht. Diese Zelllinie trägt dazu bei, die vielschichtigen Signalwege der Hepatokarzinogenese aufzuklären und auf die molekularen Grundlagen von Leberkrebs zugeschnittene Krebstherapien zu entwickeln.

Gewebe
Leber
Krankheit
Hepatozelluläres Karzinom bei Erwachsenen
Synonyme
  • huH-1
  • HuH-1
  • huH 1
  • HuH1
  • HUh1
  • HUH1
  • huH1

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Männlich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
HUH-1 (Cytion-Katalognummer 305553)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_2956

05Expression und Anfälligkeit

Mutationsprofil
Mutation: AXIN1, p.Asn302Profs*111 (c.904_907delAACC); Mutation: TP53, p.Arg110Leu (c.329G>T), homozygot
Viren
Transformant: Hepatitis-B-Virus (HBV). Die Zellen produzieren kontinuierlich HBs-Antigen im Kulturmedium.

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Verwenden Sie für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml. Bedecken Sie dann die Zellen vollständig mit TrypLE Express, wobei Sie 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwenden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
2–4 × 10⁴/cm²
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
53 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Japanisch