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KMS-12-PE
Gewebe
Pleuraerguss
Krankheit
Multiples Myelom
Synonyme
KMS 12 PE, KMS-12_PE, KMS-12PE, KMS12-PE, KMS12PE, Kawasaki Medical School-12-Pleural Effusion

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KMS-12-PE

Cell line · Artikelnummer 300286

The KMS-12-PE cell line, established from the pleural effusion of the same patient, differs significantly from KMS-12-BM in several aspects. KMS-12-PE cel...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie KMS-12-PE, die aus dem Pleuraerguss desselben Patienten gewonnen wurde, unterscheidet sich in mehreren Aspekten deutlich von KMS-12-BM. KMS-12-PE-Zellen repräsentieren ein stärker differenziertes Plasmazellstadium, was durch das Fehlen von CD20, aber durch die anhaltende Expression von CD38 und PCA-1 angezeigt wird. Ein auffälliges Merkmal von KMS-12-PE ist seine Fähigkeit, ektopisch eine speichelartige Amylase zu produzieren und abzusondern, sowohl im Pleuraerguss des Patienten als auch in Kultur, was es unter den menschlichen Myelomzelllinien einzigartig macht. Dieses Phänomen steht im Zusammenhang mit einer chromosomalen Deletion in der Nähe der Region, in der sich das Amylase-Gen befindet, nämlich del(1)(p22→pter), die bei einem erheblichen Anteil der KMS-12-PE-Zellen beobachtet wurde.

Trotz dieser deutlichen Unterschiede weisen KMS-12-PE und KMS-12-BM denselben klonalen Marker auf, die Translokation t(11;14)(q13;q32), die bei Myelomfällen häufig vorkommt. KMS-12-PE-Zellen weisen jedoch weniger Chromosomenanomalien auf als KMS-12-BM und sind eher hypodiploid. Wie KMS-12-BM produziert auch KMS-12-PE keine Immunglobuline, weder in Oberflächen- noch in sekretorischer Form, obwohl die Zellen ein gut entwickeltes endoplasmatisches Retikulum aufweisen. Das Fehlen von Tumorigenität bei beiden Zelllinien trotz ihres aggressiven In-vitro-Wachstums und ihre stabile Langzeitvermehrung in serumfreiem Medium machen sie zu wertvollen Instrumenten für die Untersuchung der Myelombiologie, insbesondere im Zusammenhang mit dem nicht-Ig-produzierenden Myelom.

Gewebe
Pleuraerguss
Krankheit
Multiples Myelom
Synonyme
  • KMS 12 PE
  • KMS-12_PE
  • KMS-12PE
  • KMS12-PE
  • KMS12PE
  • Kawasaki Medical School-12-Pleural Effusion

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Runde Zellen
Zelltyp
B-Zelle
Tumorauslösend
Nicht tumorerzeugend in Nacktmäusen

04Bezeichner

Quellenangabe
KMS-12-PE (Cytion-Katalognummer 300286)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1333

05Expression und Anfälligkeit

Oberflächenantigene
CD3 -, CD4 -, CD13 -, CD14 -, CD15 -, CD19 -, CD20 -, CD34 -, CD38 +, CD138 +, HLA-DR +, PCA-1 +
Mutationsprofil
Translokation: t(11;14)(q13;q32)
Produkte
Keine Produktion von Immunglobulinen

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Subkultivierung
Halten Sie die Kulturen aufrecht, indem Sie regelmäßig Medium hinzufügen oder austauschen. Beginnen Sie die Kulturen mit einer Dichte von 5 x 105 Zellen/ml und halten Sie die Zellkonzentration im Bereich von 3 x 105 bis 1 x 106 Zellen/ml, um ein optimales Wachstum zu erzielen.
Aussaatdichte
5 x 105 Zellen/ml
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
64 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Japanisch