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NOMO-1
Gewebe
Knochenmark
Krankheit
Akute monozytäre Leukämie bei Erwachsenen
Synonyme
Nomo-1, NOMO1

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NOMO-1

Cell line · Artikelnummer 305604

Die Zelllinie NOMO-1 stammt von einer 31-jährigen Patientin, bei der eine akute monozytäre Leukämie (AML-M5a) diagnostiziert wurde. Diese Zelllinie weist promonozytäre …

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die NOMO-1-Zelllinie stammt von einer 31-jährigen Patientin, bei der eine akute monozytäre Leukämie (AML-M5a) diagnostiziert wurde. Diese Zelllinie weist promonozytäre Merkmale auf, was sie zu einem robusten Modell für die Erforschung der monozytären Leukämie und der Differenzierung macht. NOMO-1-Zellen reagieren auf differenzierungsinduzierende Wirkstoffe wie Phorbolester (z. B. 12-o-Tetradecanoylphorbol-13-acetat oder TPA), was zu ihrer Reifung zu makrophagenähnlichen Zellen führt. Bei der Differenzierung zeigen die Zellen eine erhöhte Expression von Markern wie Fibronektin sowie die Sekretion der Interleukine IL-1α und IL-1β, die für Immunantworten und Entzündungswege entscheidend sind.

Diese Zellen spielen zudem eine zentrale Rolle bei der Erforschung der Gerinnungs- und Fibrinolysesysteme. NOMO-1-Zellen scheiden den Gewebefaktor (TF), den Plasminogenaktivator (PA) und den Plasminogenaktivator-Inhibitor (PAI) aus, wobei die Sekretionsmengen durch Differenzierungsinduktoren moduliert werden. Eine Behandlung mit TPA steigert die Produktion von TF und PA, insbesondere des Urokinase-Typ-PA (uPA), und erhöht gleichzeitig die PAI-Sekretion, was auf die Bedeutung von NOMO-1 für das Verständnis der Mechanismen der Hämostase und Thrombose bei Leukämie hindeutet.

Genetisch weisen NOMO-1-Zellen die Translokation t(9;11)(p22;q23) auf, die zum MLL-AF9-Fusionsgen führt, welches ein Kennzeichen bestimmter AML-Subtypen ist. Diese Translokation treibt die Leukämogenese voran, indem sie Genexpressionsprogramme, die mit der hämatopoetischen Differenzierung und Proliferation in Verbindung stehen, dysreguliert. Das Vorliegen dieser Translokation macht NOMO-1 zu einem unverzichtbaren Werkzeug für die Erforschung von Leukämien mit MLL-Umlagerungen und die Bewertung zielgerichteter Therapien.

Gewebe
Knochenmark
Krankheit
Akute monozytäre Leukämie bei Erwachsenen
Synonyme
  • Nomo-1
  • NOMO1

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Aussetzung
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Lymphoblasten-ähnlich

04Bezeichner

Quellenangabe
NOMO-1 (Cytion-Katalognummer 305604)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1609

05Expression und Anfälligkeit

Antigenexpression
CD3–, CD4+, CD13+, CD14–, CD15+, CD19–, CD33+, CD34–, HLA-DR+

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
RPMI 1640, w: 2,0 mM stabiles Glutamin, w: 2,0 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820700a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% hitzeinaktiviertem FBS
Aussaatdichte
3–5 × 10⁵/ml
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
31 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Japanisch