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CERV-215
Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Karzinom
Synonyme
Cerv-215, MRI-H-215, MRI-H215

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CERV-215

Cell line · Artikelnummer 300292

The CERV-215 cell line, established by Dr. Bodgen at the Mason Research Institute, originates from a primary xenotransplant termed MRI-H215, which has bee...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie CERV-215, die von Dr. Bodgen am Mason Research Institute etabliert wurde, stammt von einem primären Xenotransplantat mit der Bezeichnung MRI-H215, das für die In-vivo-Transplantation angepasst wurde.

Diese Zelllinie repräsentiert eine aggressive Form des Epidermoidkarzinoms, das als invasiv, großzellig, nicht-keratinisierend und schlecht differenziert eingestuft wird.

Die Zelllinie Cerv-215 ist eine wichtige Ressource für die Krebsforschung, insbesondere für die Untersuchung genetischer Veränderungen und ihrer Rolle bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Diese Zelllinie zeichnet sich durch einzigartige genetische Veränderungen im Smad4-Gen aus, bei denen bestimmte Exons durch Sequenzen aus anderen Genomregionen ersetzt werden, was zur Expression von verkürzten und wahrscheinlich nicht funktionsfähigen Smad4-Proteinen führt. Diese Veränderungen geben Aufschluss über die onkogenen Eigenschaften der Zelllinie und die molekularen Mechanismen des Gebärmutterhalskrebses.

Bemerkenswert ist, dass MRI-215 HPV45-positiv ist, seine Smad4-Genveränderungen jedoch unabhängig von der HPV-Integration sind, was auf ein komplexes Zusammenspiel genetischer Faktoren hinweist, die über virale Einflüsse hinaus zur Krebsentwicklung beitragen. Diese Zelllinie ist ein unschätzbares Werkzeug für Forscher, die sich mit den genetischen Aspekten von Krebs, der Rolle von Smad4 bei der Tumorprogression und der Interaktion zwischen humanen Papillomviren und zellulären Mechanismen des Wirts beschäftigen.

MRI-H215 bietet eine einzigartige Plattform für die Erforschung der Feinheiten des Gebärmutterhalskrebses auf molekularer Ebene und ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil von Krebsforschungslabors, die neue therapeutische Ziele aufdecken und die genetischen Grundlagen der Tumorentstehung verstehen wollen.

Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Karzinom
Synonyme
  • Cerv-215
  • MRI-H-215
  • MRI-H215

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Zelltyp
Epidermoid
Tumorauslösend
Ja, in Nacktmäusen

04Bezeichner

Quellenangabe
CERV-215 (Cytion-Katalognummer 300292)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_5722

05Expression und Anfälligkeit

Viren
HPV-16 negativ
Produkte
Cytokeratin 8, 18, Vimentin

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
EMEM (MEM Eagle), w: 2 mM L-Glutamin, w: 2,2 g/L NaHCO3, w: EBSS (Cytion-Artikelnummer 820100a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS und 1% NEAA
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 x 104 Zellen/cm² wird empfohlen.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Erholung nach dem Auftauen
Nach dem Auftauen die Zellen mit einer Dichte von 5 x 104 Zellen/cm² ausplattieren und die Zellen mindestens 24 Stunden lang vom Gefrierprozess erholen und adhärieren lassen.
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
39 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Afrika