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266-6
Gewebe
Bauchspeicheldrüse
Krankheit
Neoplasma der Pankreasazini bei der Maus

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266-6

Cell line · Artikelnummer 305363

The 266-6 cell line is a mouse pancreatic acinar cell model that has been extensively used in studies investigating pancreatic physiology and pathophysiol...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Zelllinie 266-6 ist ein Modell für azinäre Zellen der Bauchspeicheldrüse der Maus, das in Studien zur Erforschung der Physiologie und Pathophysiologie der Bauchspeicheldrüse, insbesondere im Zusammenhang mit Pankreatitis und dem Nährstoffstoffwechsel, intensiv genutzt wurde. Diese Zelllinie stammt aus azinären Zellen der Bauchspeicheldrüse der Maus, die auf die Produktion und Sekretion von Verdauungsenzymen spezialisiert sind.

Untersuchungen an 266-6-Zellen haben deren Eignung für die Erforschung von Zelltodmechanismen gezeigt, darunter die Ferroptose, eine Form der regulierten Nekrose, die durch Lipidperoxidation ausgelöst wird. Insbesondere haben Studien gezeigt, dass 266-6-Zellen, wenn sie Wirkstoffen wie Trypsin, Cerulein oder Alkohol ausgesetzt werden, für Ferroptose sensibilisiert werden. Dies deutet darauf hin, dass 266-6-Zellen ein wertvolles Modell für die Untersuchung der molekularen Signalwege darstellen, die bei Pankreasschäden eine Rolle spielen, insbesondere bei Erkrankungen wie der akuten oder chronischen Pankreatitis.

Darüber hinaus wurden 266-6-Zellen zur Untersuchung von Nährstofftransportmechanismen eingesetzt, wie beispielsweise der Aufnahme von Thiamin (Vitamin B1) und dessen phosphorylierter Form, Thiaminpyrophosphat (TPP). Es wurde gezeigt, dass eine chronische Exposition gegenüber Faktoren wie Alkohol oder proinflammatorischen Zytokinen die Thiaminaufnahme durch diese Zellen beeinträchtigt. Diese Beeinträchtigung tritt sowohl auf der Ebene der Transkription als auch der Proteinexpression der Thiamin-Transporter THTR-1 und THTR-2 sowie des mitochondrialen TPP-Transporters (MTPPT) auf, was den Stoffwechsel der Pankreaszellen beeinträchtigt und zu einer mitochondrialen Dysfunktion beiträgt.

Gewebe
Bauchspeicheldrüse
Krankheit
Neoplasma der Pankreasazini bei der Maus

02Klassifizierung

Organismus
Maus
Sex
Nicht näher bezeichnet
Wachstumseigenschaften
Anhänger
GVO-Status
GMO-S1
Angaben zum GVO-Status
GMO-S1: This mouse pancreatic acinar cell line contains an SV40 large T antigen expression cassette under control of the elastase-1 promoter, driving immortalization of exocrine pancreatic cells. This classification applies only within Germany and may differ elsewhere.
Biologische Sicherheitsstufe
2

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Zelltyp
Azinuszelle der Bauchspeicheldrüse

04Bezeichner

Quellenangabe
266-6 (Cytion-Katalognummer 305363)
NCBI-Steuer-ID
10090
Cellosaurus
CVCL_3481

05Expression und Anfälligkeit

Exprimierte Rezeptoren
Muskarinischer Acetylcholinrezeptor

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
DMEM, w: 4,5 g/L Glucose, w: 4 mM L-Glutamin, w: 3,7 g/L NaHCO3, w: 1,0 mM Natriumpyruvat (Cytion-Artikelnummer 820300a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Aussaatdichte
1 bis 3 x 104 Zellen/cm²
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
Erwachsener