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HT-3
Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Karzinom
Metastasenherd
Lymphknoten
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HT3

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HT-3

Cell line · Artikelnummer 305521

HT-3 ist eine aus einem Plattenepithelkarzinom gewonnene menschliche Gebärmutterhalskrebs-Zelllinie, die sich dadurch auszeichnet, dass sie HPV-negativ ist. Diese Zelllinie wird in großem Umfang eingesetzt in...

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01Allgemeine Informationen

Beschreibung

HT-3 ist eine aus einem Plattenepithelkarzinom gewonnene menschliche Gebärmutterhalskrebs-Zelllinie, die sich dadurch auszeichnet, dass sie HPV-negativ ist. Diese Zelllinie wurde häufig in Studien zur Zellphysiologie eingesetzt, insbesondere im Zusammenhang mit der Regulation von Ionenkanälen, der Signaltransduktion und der Rolle der Zytoskelettdynamik bei zellulären Prozessen. HT-3-Zellen zeigen eine Aktivierung volumenabhängiger Chloridkanäle (Cl⁻), die für ihre Reaktionen auf die regulatorische Volumenabnahme (RVD) unter osmotischem Stress entscheidend sind. Dieser Mechanismus ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der zellulären Homöostase, da er den Ausstrom von Cl⁻- und K⁺-Ionen ermöglicht und dadurch den Wasserausfluss aus der Zelle fördert, um nach einer Schwellung das normale Volumen wiederherzustellen.

Die Forschung an der HT-3-Zelllinie hat die Beteiligung spezifischer Proteinkinase-C (PKC)-Isoformen an der Volumenregulation aufgezeigt. Insbesondere wurde PKC-α mit der Aktivierung volumensensitiver Cl⁻-Kanäle und RVD-Reaktionen in Verbindung gebracht. Experimentelle Daten zeigen, dass die Hemmung von PKC-α – sei es durch chemische Blocker oder durch isoformspezifische Antikörper – die Funktion dieser Kanäle erheblich beeinträchtigt, was zu einer anhaltenden Zellschwellung und einer gestörten RVD führt. Dies unterstreicht die Rolle von PKC-α als regulatorischer Faktor bei der Reaktion von HT-3-Zellen auf hypotonischen Stress.

Zudem wurde nachgewiesen, dass die Integrität des Zytoskeletts, insbesondere der Aktinfilamente und Mikrotubuli, für die ordnungsgemäße Aktivierung der Cl⁻-Kanäle und eine effektive Volumenregulation in HT-3-Zellen unerlässlich ist. Eine Störung der Aktinfilamente durch Substanzen wie Cytochalasin B erhöht die Cl⁻-Leitfähigkeit und beeinträchtigt die Wiederherstellung des Zellvolumens, während stabilisierende Substanzen wie Phalloidin die Aktivität dieser Kanäle hemmen und die RVD verzögern. Mikrotubuli-modulierende Verbindungen wie Colchicin und Taxol haben unterschiedliche Auswirkungen, was das komplexe Zusammenspiel zwischen Zytoskelettstrukturen und der Ionenkanalfunktion in diesen Krebszellen verdeutlicht.

Gewebe
Gebärmutterhals
Krankheit
Karzinom
Metastasenherd
Lymphknoten
Synonyme
  • HT3

02Klassifizierung

Organismus
Mensch
Sex
Weiblich
Wachstumseigenschaften
Anhänger
Biologische Sicherheitsstufe
1

03Merkmale

Morphologie
Epithelähnlich
Tumorauslösend
Ja, in Nacktmäusen

04Bezeichner

Quellenangabe
HT-3 (Cytion-Katalognummer 305521)
NCBI-Steuer-ID
9606
Cellosaurus
CVCL_1293

05Expression und Anfälligkeit

Antigenexpression
Exprimierte Gene: Blutgruppe A, Rh+
Onkogene
P53+, pRB+
Mutationsprofil
Mutation: TP53, p.Gly245Val (c.734G>T)

06Handhabung und Kultur

Nährmedium
McCoys 5a, w: 3,0 g/L Glucose, w: stabiles Glutamin, w: 2,0 mM Natriumpyruvat, w: 2,2 g/L NaHCO3 (Cytion-Artikelnummer 820200a)
Inkubationsatmosphäre

37°C, 5%CO2, befeuchtete Atmosphäre.

Nahrungsergänzungsmittel
Ergänzen Sie das Medium mit 10% FBS
Dissoziationsreagenz
Accutase
Subkultivierung
Entfernen Sie das alte Medium von den adhärenten Zellen und waschen Sie sie mit PBS, das kein Kalzium und Magnesium enthält. Für T25-Kolben 3-5 ml PBS und für T75-Kolben 5-10 ml verwenden. Anschließend werden die Zellen vollständig mit Accutase bedeckt, wobei 1-2 ml für T25-Kolben und 2,5 ml für T75-Kolben verwendet werden. Lassen Sie die Zellen 8-10 Minuten bei Raumtemperatur inkubieren, um sie abzulösen. Nach der Inkubation mischen Sie die Zellen vorsichtig mit 10 ml Medium, um sie zu resuspendieren, und zentrifugieren sie dann 3 Minuten lang bei 300xg. Den Überstand verwerfen, die Zellen in frischem Medium resuspendieren und in neue Kolben überführen, die bereits frisches Medium enthalten.
Flüssigkeitswechsel
2 bis 3 Mal pro Woche
Auftauen und Kultivierung
  1. Confirm that the vial remains deeply frozen upon delivery, as cells are shipped on dry ice to maintain optimal temperatures during transit.

  2. Upon receipt, either store the cryovial immediately at temperatures below -150°C to ensure the preservation of cellular integrity, or proceed to step 3 if immediate culturing is required.

  3. For immediate culturing, swiftly thaw the vial by immersing it in a 37°C water bath with clean water and an antimicrobial agent, agitating gently for 40-60 seconds until a small ice clump remains.

  4. Perform all subsequent steps under sterile conditions in a flow hood, disinfecting the cryovial with 70% ethanol before opening.

  5. Carefully open the disinfected vial and transfer the cell suspension into a 15 ml centrifuge tube containing 8 ml of room-temperature culture medium, mixing gently.

  6. Centrifuge the mixture at 300 x g for 3 minutes to separate the cells and carefully discard the supernatant containing residual freezing medium.

  7. Gently resuspend the cell pellet in 10 ml of fresh culture medium. For adherent cells, divide the suspension between two T25 culture flasks; for suspension cultures, transfer all the medium into one T25 flask to promote effective cell interaction and growth.

  8. Adhere to established subculture protocols for continued growth and maintenance of the cell line, ensuring reliable experimental outcomes.

07Qualitätskontrolle und Kryokonservierung

Sterilität

Eine Kontamination mit Mykoplasmen wird sowohl durch PCR-basierte Assays als auch durch lumineszenzbasierte Mykoplasmen-Nachweisverfahren ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass keine Kontamination mit Bakterien, Pilzen oder Hefen vorliegt, werden die Zellkulturen täglich visuell überprüft.

Gefriermedium
Als Kryokonservierungsmedium verwenden wir komplettes Wachstumsmedium (einschließlich FBS) + 10 % DMSO für eine angemessene Lebensfähigkeit nach dem Auftauen oder CM-1 (Cytion Katalognummer 800100), das optimierte Osmoprotektoren und Stoffwechselstabilisatoren enthält, um die Erholung zu verbessern und kryoinduzierten Stress zu reduzieren.
Lagerbedingungen

Zur Langzeitkonservierung werden die Fläschchen in flüssigem Stickstoff bei etwa -150 bis -196 °C gelagert. Eine Lagerung bei -80 °C ist nur als kurzer Zwischenschritt vor der Überführung in flüssigen Stickstoff akzeptabel.

Versandbedingungen

Kryokonservierte Zelllinien werden auf Trockeneis in einer validierten, isolierten Verpackung mit ausreichend Kühlmittel versandt, um während des gesamten Transports eine Temperatur von etwa -78 °C aufrechtzuerhalten. Prüfen Sie den Behälter bei Erhalt sofort und bringen Sie die Fläschchen unverzüglich in ein geeignetes Lager.

08Spender

Alter des Spenders
58 Jahre
Ethnische Zugehörigkeit
Kaukasisch